Steffi Breuer: Online-Anträge stehen zur Verfügung / Zuschüsse bis zu 30000 Euro möglich

Mittelständler können jetzt Soforthilfe beantragen

Fehmarn/Kiel –hö– Kurz vor Ostern hatte die Landesregierung die Grundsatzentscheidung getroffen, mittelständische Unternehmen mit einer Größe von elf bis zu 50 Beschäftigten mit einem Soforthilfeprogramm zu unterstützen.

  • Zuschüsse bis zu 30000 Euro
  • Weit über 45000 Anträge
  • Land will Trickser und Betrüger entlarven

Seit Dienstag können bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) entsprechende Anträge gestellt werden. Darauf verweist Steffi Breuer, Wirtschaftsförderin der Stadt Fehmarn. Es gehe um Zuschüsse in einer Höhe von bis zu 30000 Euro, die Unternehmen beantragen könnten, wenn sie aufgrund der Corona-Krise in eine akute existenzbedrohende wirtschaftliche Lage und einen Liquiditätsengpass geraten seien, so Breuer.

„Damit bieten wir 98 Prozent aller Betriebe in Schleswig-Holstein ein Zuschussprogramm – und parallel sowie ergänzend dazu mehrjährig zinslose Darlehen aus dem Mittelstands-Sicherungsfonds für die besonders hart getroffenen Betriebe der Gastronomie und des Beherbergungsgewerbes“, machte Wirtschaftminister Bernd Buchholz deutlich. Im Hinblick auf jüngste Medienberichte und Hinweise auf Betrügereien im Zusammenhang mit den Soforthilfen appellierte der Minister eindringlich an alle Antragsteller, sich durch ehrliche Angaben solidarisch mit allen Betrieben zu zeigen, die in echte Existenznot geraten seien. „Finanzministerin Monika Heinold und ich werden alles tun, um Trickser und Betrüger zu entlarven – auch wenn das angesichts von aktuell weit über 45000 Anträgen sicher etwas mehr Zeit benötigen wird“, stellte Buchholz fest.

Informationen zu den Details des Landesprogramms Corona-Soforthilfe sowie zum Online-Antragsverfahren sind auf der Internetseite der IB.SH unter https://www.ib-sh.de/produkt/landesprogramm-corona-soforthilfe/ zu finden. Für Fragen steht Steffi Breuer unter 04371 506149 sowie per E-Mail s.breuer@stadtfehmarn.de zur Verfügung. Die Infos zu den staatlichen Hilfsmaßnahmen sind auch auf www.stadtfehmarn.de/wirtschaft/wirtschaftsförderung/ zusammengefasst.

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