Beim 19. Fehmarn-Open-Air gibt es am Sonnabend mit sechs Bands viel Gutes auf die Ohren

Musik hoch sechs

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Das Jimi-Hendrix-Revival-Festival Fehmarn-Open-Air findet in diesem Jahr zum dritten Mal in Strukkamp statt.

Fehmarn – Von Simone Walper Die Fehmarn-Festival-Group (FFG) macht es auch in diesem Jahr möglich: Das Fehmarn-Open-Air, auch Jimi-Hendrix-Revival-Festival genannt, findet wie in den vergangenen beiden Jahren am ersten Sonnabend im September in Strukkamp statt. Die 19. Auflage des Festivals wartet am 7. September von 11 bis 22 Uhr mit sechs Bands auf: Yasi Hofer, Challenger, Glory Row, The Rage Pack, Jule Werners Blues Connection und Offshore, die Oberstufen-Schulband der Inselschule Fehmarn. Der Eintritt ist frei.

Yasi Hofer, 1992 in Ulm geboren, begann ihre musikalische Karriere mit der Geige, wechselte dann im Alter von zwölf Jahren zur E-Gitarre. Ihr Talent und ihr Können an der Gitarre entdeckte Gitarrengott Steve Vai. Noch heute jammen die beiden auf Vais Europa-Tourneen zusammen. Hofer begann ein Musikstudium an der Musikhochschule Stuttgart mit gerade mal 16 Jahren. Nur drei Semester später ging es mit einem Stipendium an das Berklee College of Music nach Boston. Davon, dass Rockröhre Yasi Hofer ihr Instrument voll und ganz beherrscht, konnte man sich schon bei ihrem Konzert im vergangenen Winter in Utes Musikscheune in Altjellingsdorf überzeugen.

Die Band Challenger wird ihrem Image ebenfalls gerecht. Ihr Schwerpunkt liegt auf Rock-Songs. Ein fetter Bass und treibende Drums bilden das Fundament, auf dem harte Gitarren und melodisch pompöse Keyboards kompositorisch anspruchsvolle Klangwelten erzeugen. Songs bekannter Größen wie Marillion, Deep Purple, Journey und Saga werden live und ohne doppelten Boden mit der klassischen 80er-Jahre-Besetzung aus Gitarre, Bass, Keyboard, Schlagzeug und Gesang gerockt.

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Glory Row ist keine Coverband, wie man sie an jeder Ecke hört. Glory Row steht vielmehr für anspruchsvolle Rock-Klassiker aus den 1970er-Jahren. Zu erleben sind die großen Bands jener Epoche von Deep Purple und Manfred Mann über Emerson Lake & Palmer, Uriah Heep, Led Zeppelin und ZZ Top bis hin zu Pink Floyd – perfekt gecovert und mit eigenen Rock- und Classic-Elementen verfeinert.

The Rage Pack, mit vier Musikern aus der Region Fehmarn-Heiligenhafen, bringt die Energie und die Hymnen der 1990er-Jahre auf die Bühne, unter anderem den Titel „Killing in the Name of“ von Rage Against the Machine.

Wer Jule Werner & Band schon mal mit Cover-Versionen und Retro-Rock erlebt hat, wird sich beim Fehmarn-Open-Air erstaunt die Augen (und Ohren) reiben. Die Grande Dame des deutschen Rock & Soul tritt mit ihrer Blues Connection an, um vorwiegend dem „Club27“ – Jimi Hendrix, Amy Winehouse, Janis Joplin und Jim Morrison von The Doors – zu huldigen. Aber auch deutschsprachige Eigenkompositionen werden zu hören sein.

Offshore, die Oberstufen-Schulband der Inselschule Fehmarn, besteht schon seit vielen Jahren in Form einer AG, natürlich immer mit wechselnden Besetzungen, da Schüler irgendwann die Schule verlassen. Die Grundvoraussetzung für alle Mitglieder ist Spaß an der Musik und vor allem angemessene Fähigkeiten an ihren Instrumenten. Derzeit besteht Offshore aus acht Mitgliedern vom neunten bis zwölften Jahrgang. Die Auswahl an Musikstücken und Stilen legt die Band selbst fest. So reicht das Repertoire von Hardrock über Pop-Rock und modernen Rock bis hin zu Pop und Balladen. Ein buntes Feuerwerk cooler Musik.

Für ausreichend Parkplätze ist auf einem nahe gelegenen Feld gesorgt. Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste bietet der Campingplatz Strukkamphuk. Von dort wird es wieder einen Shuttle-Service zum Festivalgelände geben. Mit verschiedenen Getränke- und Essensständen wird auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein. Und aus ökologischen Gründen gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal Mehrweg-Getränkebecher, die FFG-Mitglied Frank Gintarra gestaltet hat. Auch kann man Tassen mit neuem Design erwerben.

Die Besucher dürfen sich beim Festival wieder auf ein gewohnt abwechslungsreiches Programm mit Musik vom Feinsten und einen entspannten Tag freuen. Um es mit den Worten von Bürgermeister Jörg Weber zu sagen: „Dass die Veranstaltungen der Fehmarn-Festival-Group ein besonderes Flair haben, ist ja hinlänglich bekannt.“

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