Dreharbeiten der Krimiserie „Nord bei Nordwest“ gehen auf Fehmarn in die nächste Runde

Neues aus Schwanitz

Alter Bekannter und neues Gesicht: Während Jana Klinge als Kommissarin Hannah Wagner im elften Film ihren ersten Einsatz hat, ist Hinnerk Schönemann als Tierarzt und Teilzeitpolizist Hauke Jacobs von Anfang an dabei.
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Alter Bekannter und neues Gesicht: Während Jana Klinge als Kommissarin Hannah Wagner im elften Film ihren ersten Einsatz hat, ist Hinnerk Schönemann als Tierarzt und Teilzeitpolizist Hauke Jacobs von Anfang an dabei.

Fehmarn –Von Manuel Büchner– Wenn auf Fehmarn gefilmt wird, dann ist es seit einigen Jahren nicht unwahrscheinlich, dass eine neue Folge der ARD-Krimiserie „Nord bei Nordwest“ in der Mache ist. Eine treue Fangemeinde hat sich die Reihe mit mittlerweile deutlich über sechs Millionen Zuschauern aufgebaut. Tendenz steigend – nicht nur Wiederholungstäter schalten donnerstags zu den Erstausstrahlungen ein. Die Sieben-Millionen-Marke ist sicherlich längst angepeilt.

Produzentin Claudia Schröder von der Produktionsfirma Aspekt Telefilm hat das Format mitentwickelt, ist somit seit der ersten Stunde dabei. Natürlich habe sie daran geglaubt, dass es ein vielversprechendes Konzept sei. Zudem habe man ein wunderbares Team und eine tolle Besetzung. „Ich bin natürlich auch froh, dass ARD Degeto das Programm erworben hat und offen war für den etwas anderen Krimi.“

Der ehemalige Polizist Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) kehrt Hamburg und seiner Profession den Rücken, will im verschlafenen Schwanitz neu anfangen und als Tierarzt arbeiten. Als der ortsansässige Veterinär fast buchstäblich vor seinen Augen verstirbt, fällt ihm kurzerhand die Tierarztpraxis samt Tierarzthelferin Jule Christiansen, gespielt von Marleen Lohse, in die Hände. Das Dreigespann vervollständigt Ortspolizistin Lona Vogt (Henny Reents). Moderner Heimatfilm im Krimigewand? Egal. Das Trio entwickelt eine unbestechliche Chemie, eine gemeinsame Wellenlänge – ein Mann der nicht gerne redet und zwei Frauen, die nichts lieber tun. Dazu eine dünn besiedelte Gegend, in der unverhältnismäßig viele Verbrechen geschehen. Einem Ex-Polizisten, einer Ortspolizistin und einer Tierarzthelferin mit Ermittlerambitionen ist der Weg bereit.

Die Drehorte auf Fehmarn – ob Orth, Flügge oder am Strand von Westermarkelsdorf – eignen sich für die Kulisse des fiktiven Ostsee-Nestes Schwanitz bestens. Seit zehn Tagen und noch bis in die nächste Woche hinein ist die Crew für die Episoden zwölf und 13 auf der Insel. Insgesamt 44 Drehtage sind vorgesehen. Weitere Drehorte sind Travemünde und Hamburg.

Dafür, dass vor Ort der Zeitplan eingehalten wird, ist Shana Neumann als Setaufnahmeleiterin zuständig. „Das klappt natürlich nicht immer, aber wir bemühen uns“, lächelt sie. Rund 45 Personen inklusive Schauspieler sind an diesem Tag am Strand im Nordwesten Fehmarns, damit am Ende des Tages – Pi mal Daumen – vier Minuten fertiger Film im Kasten landen. Die Arbeitszeiten sind flexibel. „In Ausnahmefällen drehen wir auch mal bis zu zwölf Stunden“, berichtet Neumann und muss sogleich wieder neu koordinieren und im Hintergrund für einen möglichst glatten Ablauf sorgen.

Die Fans der Filmreihe wissen es sicherlich zu schätzen und können sich schon mal auf den kommenden Januar freuen, denn an drei Donnerstagen in Folge zeigt die ARD zur besten Sendezeit die Folgen neun, zehn und elf: „Dinge des Lebens“, „Ein Killer und ein halber“ und „In eigener Sache“ (Arbeitstitel). Die elfte Folge ist auch gleichzeitig die letzte für Henny Reents in ihrer Rolle als Lona Vogt. Jana Klinge als Kommissarin Hannah Wagner macht aus dem Duo aber wieder ein Trio.

Während aktuell die Erfolgsgeschichte aus Schwanitz noch bis zum 22. November weiter gefilmt wird, steht mit Mai 2020 bereits der Drehstart für die 14. Episode fest.

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