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Ohne Führerschein und nicht angeschnallt: Polizei kontrolliert in Burg auf Fehmarn Regelverstöße im Straßenverkehr

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Von: Manuel Büchner

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Verkehrskontrolle
Die Polizei kontrollierte am 19. Januar Pkw auf Fehmarn © dpa/Symbolbild

Eine routinemäßige Pkw-Standkontrolle der Polizei im Landkirchener Weg in Burg auf Fehmarn brachte allerlei Verstöße ans Tageslicht. Die Polizei spricht von einer vergleichsweise erfreulichen Bilanz.

Fehmarn – Am Mittwoch (19. Januar) hat die Polizei im Landkirchener Weg, Höhe der beiden Tankstellen, zwischen 13 und 15 Uhr eine sogenannte Standkontrolle des fließenden Verkehrs in Richtung Altstadt durchgeführt. Im Einsatz waren elf Beamte vom Polizeirevier Heiligenhafen, die von drei Beamten der Bundespolizei aus Puttgarden unterstützt wurden.

Pkw und Halter auf Herz und Nieren geprüft

Geprüft habe man auf Fahrtüchtigkeit, Handynutzung während des Fahrens, Gurtverstöße und vorgeschriebenes Pkw-Zubehör, teilte Polizeipressesprecherin Claudia Struck auf Nachfrage mit.

Vier Fahrer telefonierten bei Fahren mit dem Handy am Ohr

Die Bilanz der zweistündigen Kontrolle, die Struck als „erfreulich“ einordnete: Drei Fahrzeugführer waren ohne Fahrerlaubnis und eine Person unter Betäubungsmittel unterwegs. Vier Handyverstöße haben die Beamten festgestellt, was 100 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg nach sich ziehe, so Struck. Vier Fahrer waren nicht angeschnallt und müssen jeweils 30 Euro Bußgeld berappen.

Ein weiterer Pkw musste angehalten werden, weil eine im Fahrzeugfond befindliche Kiste nicht gegen ein Verrutschen gesichert wurde. Das Verwarngeld beläuft sich auf 35 Euro.

Kontrollberichte weisen auf kleinere Verstöße hin

Zudem habe man fünf Kontrollberichte gefertigt, so Struck. Heißt: Fünf Fahrzeughaltern fehlten Papiere, oder sie hatten beispielsweise Defekte (Blinker, Scheibenwischer) am Fahrzeug, oder es fehlte die nötige Pflichtausstattung im Pkw wie Warnweste, Warndreieck oder Verbandskasten. Fehlt etwas, ist ein Verwarngeld vorgesehen zwischen fünf und 15 Euro. Zurzeit werde zudem darüber diskutiert, ob verpflichtend zwei Mund-Nasen-Bedeckungen im Fahrzeug mitzuführen seien, so Struck. Eine Entscheidung soll mit der Novellierung der Straßenverkehrsordnung in diesem Jahr fallen.

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