Dreitägiges Beachsports-Festival eröffnet / Inklusion ein großes Thema am Südstrand

Ordentlich was los am Strand

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Parallel zur Eröffnung des SUP- & Beachsports-Festivals ging das Team des SUP- & Outdoor-Vereins Lüneburg an den Start zur Fehmarn-Umrundung.

Fehmarn –ga– Das dreitägige SUP- & Beachsports-Festival am Burger Südstrand ist am Freitag offiziell eröffnet worden. Zahlreiche Anbieter präsentieren ihre Produkte aus dem SUP-Bereich und laden dazu ein, die Boards ausgiebig zu testen. Der SUP-Sport boomt weiterhin ungemein. Die Industrie hat sich darauf eingestellt, verbessert und entwickelt das Material permanent weiter. Anfänger und Fortgeschrittene können zudem direkt vor Ort an Schulungen teilnehmen.

Für Spannung ist ebenfalls gesorgt. So finden in Burgtiefe an diesem Wochenende die Wettkämpfe für die deutschen Meisterschaften in mehreren Disziplinen statt. Mit dabei sind auch viele SUP-Profis.

Die Eröffnung des Events nahm Moderator Ingo Meyer zum Anlass, einiges von Tourismusdirektor Oliver Behncke in Erfahrung zu bringen. Der Tourismuschef freut sich selbstverständlich, dass die achte Auflage des SUP- & Beachsports-Festivals wieder am Burger Südstrand stattfindet und unzählige Gäste und Einheimische aktiv am Ereignis teilnehmen können. „Wir erwarten gutes Wetter, mal Wolken und mal Sonnenschein. Das Wetter stimmt auf jeden Fall“, sagte Behncke und gab den guten Tipp: „Alle, aber ganz besonders die Wassersportler, sollten die Sonnencreme nicht vergessen.“ Behncke verriet im Gespräch mit Ingo Meyer, dass er inzwischen vom SUP-Sport überzeugt ist und seit einiger Zeit selbst aktiv sei.

Mit der Eröffnung des dreitägigen Events starteten zeitgleich die Vorwettkämpfe in den verschiedenen Disziplinen für die deutsche Meisterschaft. Dazu gab es aber noch einen besonderen Start. Mitglieder des SUP- & Outdoor-Vereins Lüneburg starteten mit einem Mega-SUP-Board zur Umrundung Fehmarns und wurden landseitig mit großem Applaus verabschiedet. In drei Tagesetappen geht es gegen den Uhrzeigersinn einmal rund um die Insel. Mit dabei sind auch Sportler mit Handicap (wir berichteten).

Von der insgesamt 78 Kilometer langen Küste werden nur kurze Abschnitte, wie zum Beispiel die Orther Reede, nicht abgefahren, informierten die Verantwort- lichen. Die tatsächliche Strecke der Umrundung wird zwischen 60 und 70 Kilometern liegen. Eine tolle Leistung. Dort, wo die Sportler gestern starteten, werden sie auch wieder zu- rückerwartet. Wahrscheinlich am Sonntag gegen 17 Uhr.

Noch mehrere Mega-SUP-Boards befinden sich während des Festivals am Burger Südstrand im Einsatz. „Wir wollen diese Tage tüchtig zu tun haben“, sagen die Mitglieder des Lüneburger Vereins und der „Aktion Mensch“ und hoffen, dass viele, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, der Einladung, eine Tour auf dem Wasser zu unternehmen, nachkommen werden. Rollstühle werden gestellt.

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