Fertigbauabnahme in der zweiten Maiwoche / Musikzimmer erweitert und Chorraum neu gestrichen

Pastorat: Umbau schreitet voran

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Das neue Pastorat gegenüber der Kirche in der Priesterstraße 4

FEHMARN -mb- Bereits im letzten Jahr ist das alte Pastorat grundlegend auf Vordermann gebracht worden. Der anliegende Garten, an dem im Herbst erste Arbeiten begonnen hatten, soll im Mai fertiggestellt sein. Momentan werde auch am neuen Pastorat kräftig gewerkelt, sagt Jörg Josef Wohlmann, Vorsitzender des Bauausschusses in der Burger Kirchengemeinde.

Nur einen Katzensprung von der St.-Nikolai-Kirche entfernt findet zurzeit der Umbau des neuen Pastorats statt. Pastorin Bettina Axt wird ab 1. Juni die nach dem Weggang von Barbara Häußler vakant gewordene zweite Pfarrstelle in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde in Burg übernehmen. Ihren Umzug in das neue Pastorat plant sie zum Ende des nächsten Monats.

„Wir müssen uns also ranhalten“, so der Bauausschussvorsitzende, der zuversichtlich ist, dass die Arbeiten bis dahin abgeschlossen sein werden. Konkret, so Wohlmann, wolle man schon spätestens Anfang Mai fertig sein. „In der zweiten Maiwoche ist die Fertigbauabnahme anberaumt, dann wird auch Propst Dirk Süssenbach dabei sein und vielleicht auf Kleinigkeiten aufmerksam machen, die eventuell noch verändert werden müssen.“ Kurz zuvor plant Wohlmann auch eine Abnahme der einzelnen Gewerke. „Das hat sich bewährt, mit den Handwerkern abschließend über die Arbeiten zu reden – sozusagen Fazit und Bewertung.“

Auch der Chorraum bleibt nicht verschont. „Ein frischer Anstrich, eine neue Eingangstür und ein weiterer Eingang – alles in allem aufgehübscht“, lächelt Wohlmann und erwähnt auch die Erweiterung des Musikzimmers. „Mithilfe einer Trockenbauwand haben wir den Raum ein Stück in Richtung Flur vergrößert. Maren Wassermann als Leiterin des Bläserchores und Kreismusikdirektor Johannes Schlage hatten darum gebeten“, berichtet Wohlmann. So sei es dann möglich, dass Jungbläser im Musikzimmer übten, während parallel die weiter fortgeschrittenen Musiker im Chorraum spielen würden.

Noch ist beim Rundgang durch das Pastorat in der Priesterstraße nicht überall zu erahnen, wie es einmal aussehen wird, wenn alles fertig ist. Freundlich und hell sollen die Räume aber aussehen, zudem wird es eine Trennung zwischen Amts- und Privatbereich geben.

„Somit hat die Pastorin auch einen Rückzugsbereich, um sich zu regenerieren und um Ruhe zu finden“, so Wohlmann, der hervorhebt, dass es dem Kirchengemeinderat ein wichtiges Anliegen sei, dass die Liegenschaften der Kirche möglichst auf einem modernen Stand sind

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