Pimp my Island für 2020 fix

Das Politikplanspiel Pimp my Island ist bereits seit 2011 an der Inselschule zu Gast.
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Das Politikplanspiel Pimp my Island ist bereits seit 2011 an der Inselschule zu Gast.

Fehmarn – Von Andreas Höppner – Pimp my Island, das Planspiel Politik an der Inselschule, wird auch in diesem Sommer stattfinden können. Der Ausschuss für Kultur, Schule, Sport und Soziales sprach sich einstimmig dafür aus, die entstandene Finanzierungs- lücke mit einem städtischen Zuschuss von 5052 Euro zu schließen. Das gilt aber nur für 2020.

Bis einschließlich 2019 war die Stadt Fehmarn mit einem Betrag von 1848 Euro beteiligt. Diese Summe war im September 2019 auf Beschluss des Ausschusses auf 2000 Euro erhöht worden.Der gemeinnützige Verein Politik zum Anfassen, der das Projekt seit 2011 an der Inselschule durchführt und einen Großteil der Kosten von aktuell 6900 Euro abdecken konnte, hatte der Stadt Anfang Februar nun mitgeteilt, dass nach Wegfall von Sponsorengeldern eine Eigenbeteiligung des Vereins nicht mehr möglich wäre.

Da lediglich der Förderverein der Inselschule als Zuschussgeber mit 1848 Euro weiterhin zur Verfügung steht, musste die Stadt einspringen, um die Durchführung des Projekts wenigstens für 2020 zu retten.

In welcher Form es 2021 weitergeht, ist ungewiss. An der Sinnhaftigkeit des Projektes ließ der Ausschuss keinen Zweifel. An die Stadtverwaltung erging aber der Auftrag, nach Alternativen Ausschau zu halten. Oder „weitere Sponsoren zu finden“, so Christian Muus (CDU). Marco Eberle (Grüne) konnte sich vorstellen, durch eine Projektumstellung noch „zielgerichteter“ mit den Schülern im Rahmen der politischen Bildung zu arbeiten. Und auch für Andreas Hansen (FWV) stand die Weiterführung des Projektes in 2020 außer Frage, so könne man sich etwas Luft verschaffen für eine Lösung 2021.

Für die WUW spielte die Höhe der finanziellen Förderung von Pimp my Island keine Rolle. „Wir geben so viel Geld, wie benötigt wird. Die Stadt Fehmarn gibt so viel Geld für unnützes Zeug aus“, so Hilke Hahn-Wolff, die ihren Satz nicht mehr beenden konnte, weil Bürgermeister Jörg Weber (SPD) direkt und empört antwortete: „Dagegen verwahre ich mich.“

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