Ostsee-Holstein-Tourismus stellt Marketingkonzept 2008 vor – Qualitätsoffensive im Segeltourismus

Piratenwoche und Beach-Longue

Segel-Event auf der Ostsee. Der Ostsee-Holstein-Tourismus startet eine Qualitätsoffensive im Bereich Segelurlaub.

FEHMARN (wi) • Der Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT) stellte am Donnerstag seine Marketingmaßnahmen für das Jahr 2008 vor. Geplant ist eine „Qualitätsoffensive im Segeltourismus“. Erneut stattfinden werden die „Piratenwoche auf der Ostsee“ und es wird an den Stränden mindestens sieben Beach-Longues geben.

Geschäftsführer Henning Tatje erläuterte, dass der Ostsee-Holstein-Tourismus zurzeit 69 Mitglieder habe von A wie Ahrensbök bis W wie Weißenhäuser Strand. Seit dem 1. Januar 2008 gehört auch der Kreis Rendsburg-Eckernförde neben den Kreisen Ostholstein und Plön dem Verband an.

Konsequent neue Kunden gewinnen

Tatje setzt außerordentlich hohe Ziele. Bis 2010 wolle man die Qualitätsführerschaft in den definierten Geschäftsfeldern und Marktsegmenten. Alle Maßnahmen, Strukturen und Entwicklungen seien konsequent ausgerichtet auf Neukundengewinnung. Alle Akteure – Politik, Verwaltung, Touristiker, Wirtschaftsförderung und Leistungsanbieter – sollten hinter dem zentralen Ziel versammelt werden.

Der Ostsee-Holstein-Tourismus wird die drei Hauptzielgruppen ansprechen: Familien mit Kindern unter 14 Jahren, Best Ager ab 56 Jahren und anspruchsvolle Genießer. Jedoch wird der OHT nicht so einfach seine Marketingstrategie aufgeben. Denn der OHT hat bereits seit einigen Jahren fünf Themenfelder: Strand und Baden, Laufen und Walking, Radfahren, Golfküste, Segeln und Yachting. Beispielsweise will der OHT über den Golfsport die anspruchsvollen Genießer und Best Ager anlocken.

Die erste Ostsee-Lounge gab es 2007 in Scharbeutz. Sechs weitere sollen in diesem Jahr folgen. Möglicherweise gibt es auch eine am Südstrand. Auf Fehmarn findet die Piratenwoche vom 3. bis zum 10. Juli statt.

Der OHT startet gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein die „Qualitätsoffensive im Segeltourismus“. Dafür stehen fast 900 000 Euro für drei Jahre zur Verfügung.

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