Polizei kontrolliert betrunkenen Mofafahrer / 27-Jähriger behauptet, HIV-positiv zu sein

Polizist bespuckt: Infektionsverdacht

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Mofafahrer bespuckt Polizisten.

Fehmarn -mb- Am Dienstag gegen 21 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in Petersdorf einen betrunkenen Mofafahrer, der nach Zeugenangaben zuvor beinahe ein kleines Kind angefahren hatte. „Als die Beamten den 27-Jährigen stellten, spuckte dieser aus kurzer Distanz blutigen Speichel ins Gesicht eines 44-jährigen Polizisten und behauptete nachhaltig, dass er HIV-positiv sei“, so Stefan Muhtz von der Polizeipressestelle.

Zudem habe er dem Beamten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Eine Blutprobe soll über Alkoholpegel und Krankheitsstand aufklären.

Der betroffene Polizist begab sich ins Universitätsklinikum Lübeck für eine ärztliche Beratung über eine antiretrovirale Behandlung (PEP), die der Beamte allerdings ablehnte. Seine Blutwerte und Gewissheit erhält er in ein paar Tagen. Gegen den 27-Jährigen, der nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, ist ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährliche Körperverletzung eingeleitet worden.

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