Neuer „Postpoint“ in der Burger ARAL-Tankstelle – Erster Kunde konnte nicht bedient werden

Postservice an der Zapfsäule

Ups: Der erste Kunde des neuen „Postpoints“ in der Burger ARAL-Tankstelle konnte nicht bedient werden. Bruno Andresen (l.) aus Burg wollte eine Paketrolle aufgeben. Die dafür benötigte „Rollenmarke“ führen die neuen Mini-Schalter aber nicht, erklärte Filialbetreuer Dirk Grönzin (r.).

BURG (pl) • „Eine Tankfüllung an Nr. 3, ein Päckchen Zigaretten, und dann hätte ich da noch dieses Einschreiben !“ – Seit Dienstag ist die Post mit einer zweiten Filiale in Burg vertreten. Der neue „Postpoint“ in der Burger ARAL-Tankstelle bietet die gängigsten Dienstleistungen.

„Postpoints“ sind ein neues Filialformat der Deutschen Post, dessen Angebot den alltäglichen Bedarf von Privatkunden abdeckt und das in Kooperation mit lokalen Einzelhändlern betrieben wird. In diesem Fall ist es Tankstellenbesitzer Knut Albert, der auf ein zusätzliches finanzielles Standbein und mehr Kundenfrequenz hofft.

Hinter dem Schalter werden keine Postbeamten, sondern Mitarbeiter der Tankstelle stehen, die gestern von Filialbetreuer Dirk Grönzin eine Einweisung erhielten.

Der neue „Postpoint“ im Landkirchener Weg 36 wird Briefe, Päckchen und Pakete annehmen, aber auch Briefmarken und DHL-Paketmarken verkaufen. Angeboten werden außerdem bereits vorfrankierte Plusbriefe, -karten und -päckchen sowie die Möglichkeit zur Beauftragung von Einschreiben, Nachsendungen und des Lagerservices.

Die neue Filiale auf Fehmarn ist einer der bundesweit 600 neuen „Postpoints“, mit denen sich das Unternehmen in der Fläche ausbreiten will. „Es ist ein zusätzliches Angebot. Es werden keine anderen Filialen geschlossen und es wird auch keine Entlassungen geben“, versicherte gestern vor Ort Pressesprecher Uwe Reher.

Witzig: Der erste Kunde, der gestern um 10 Uhr den neuen „Postpoint“ nutzen wollte, musste unverrichteter Dinge wieder abziehen. Der Burger Bruno Andresen wollte eine Paketrolle aufgeben. Die dafür benötigte „Rollenmarke“ führen die „Postpoints“ aber nicht. Dies sei ein auslaufendes Paketformat, so Dirk Grönzin. So musste Andresen dann doch zur „großen“ Post in der Bahnhofstraße.

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