17 Wohneinheiten für Familien entstehen im Blieschendorfer Weg

Richtfest Achtern Kark

+
Die Kostümierung lässt es erahnen: Für Florian Schneider (v.l.), Carsten Weetendorf, Christine Cornehl und Lars Hviid sowie alle Gäste ging die Feier nach dem Richtspruch im Oktoberfestzelt der Burg-Klause weiter.

Fehmarn – Von Manuel Büchner Zwei fehmarnsche Jungs hatten eine Idee: So begann die Geschichte vom Projekt Achtern Kark am Blieschendorfer Weg im März 2018, als sich Carsten Weetendorf und Lars Hviid zusammentaten, um Wohnraum im Herzen Burgs zu bauen. 18 Monate Projektierung folgten im Anschluss. „Das war ziemlich spontan. Wir wollten immer mal etwas zusammen machen, haben daher unsere Möglichkeiten durchgespielt und dann spontan zugeschlagen“, erklärte Hviid am Freitag am Rande des Richtfestes.

17 Wohnungen, aufgeteilt in zwei Häuser mit jeweils sechs Wohnungen, ein Doppelhaus und ein Dreier-Reihenhaus, werden es am Ende sein. Es hätten mehr Einheiten sein können, lässt Hviid wissen. Aber man habe sich extra dazu entschieden, alles größer zu halten. Keine Einheit ist kleiner als 75 Quadratmeter, alles als KfW-Effizienz­haus 55-Standard. „Das macht für Familien einfach mehr Sinn. Wir haben sogar mehr Stellplätze als Wohnungen.“ Hviid betonte am Freitag ausdrücklich, dass man keine Ferienwohnungen baue.

Nicht nur auf Fehmarn eine Aussage, die gut ankommt, denn der Bedarf ist da. Obwohl Weetendorf und Hviid – bis auf einen Stand bei der jüngsten Fehmarn-Baumesse – noch keine Werbung für das Vorhaben gemacht haben oder es geschweige denn einen Internetauftritt gibt, ist die Hälfte der Einheiten bereits reserviert. „Die ersten Wohnungen können jetzt in den Verkauf gehen“, so Hviid.

Weetendorf und Hviid sowie Architektin Christine Cornehl und Statiker Florian Schneider freuten sich gestern besonders darüber, dass das Vorhaben im Zeitplan ist. So sollen die Reihenhäuser und die Doppelhaushälften bereits Ende März bezugsfertig sein. Ende 2020 dann auch die zwei Sechser. Dass der Zeitplan auf dem Bau mit den Handwerkern steht und fällt, betonte Hviid gestern vor versammelter Mannschaft ausdrücklich. „Wir können so viel planen, wie wir wollen – ohne die Jungs auf dem Bau läuft nichts.“

Die übernahmen dann für den Richtspruch das Ruder. Ronald Frahm von der gleichnamigen Zimmerei waltete seines Amtes. Er pries unter anderem „den herrlich schönen, stolzen Bau, der sich erhebt zum Himmelsblau“. Der war den Gästen am Freitagnachmittag zwar nicht vergönnt – gefeiert wurde gegenüber in der Burg-Klause natürlich trotzdem.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.