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Schienenausbau auf Fehmarn: Geänderte Planunterlagen liegen ab 10. Januar aus

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Von: Andreas Höppner

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Fehmarnsundbrücke Schiene Deutsche Bahn
Die erste Planänderung für den Schienenausbau auf Fehmarn liegt ab Montag (10. Januar) öffentlich aus. © DB

Die Deutsche Bahn passt ihre Planung für den Schienenausbau auf Fehmarn an. Die Unterlagen sind ab dem 10. Januar digital und vor Ort auf Fehmarn und in Oldenburg einsehbar.

Fehmarn – Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für den Bauabschnitt 6 (Fehmarn) der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung liegen ab Montag (10. Januar) die Unterlagen für die 1. Planänderung öffentlich aus.

Einsicht in den Bauämtern auf Fehmarn und in Oldenburg

Bis einschließlich 9. Februar (Mittwoch) können sie in den Bauämtern des Amtes Oldenburg-Land und der Stadt Fehmarn zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Das beim Wirtschaftsministerium angegliederte Amt für Planfeststellung Verkehr (APV) veröffentlicht die Unterlagen auch im Internet.

Pläne werden am 6. Januar online vorgestellt

Am Donnerstag (6. Januar) stellt die Deutsche Bahn von 18 bis 19 Uhr die Struktur der Unterlagen für die 1. Planänderung für den Abschnitt 6 (südliche Rampe Fehmarnsundbrücke bis Puttgarden) online vor. Der Zugang zu diesem Online-Termin erfolgt über tinyurl.com/Anbindung-FBQ-PFA6. Einfach „In diesem Browser fortfahren“ auswählen, wer das Programm noch nicht installiert hat, beziehungsweise es nicht installieren möchte.

„Der Termin soll eine Hilfestellung zur Struktur der umfangreichen Unterlagen geben und so die Navigation zwischen den verschiedenen Dokumenten erleichtern“, heißt es vonseiten der Deutschen Bahn. Die Unterlagen enthalten die eingearbeiteten zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen, deren Finanzierung vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde.

Einige Anpassungen gegenüber der bisherigen Planung

Gegenüber der Ursprungsplanung werden unter anderem sechs zusätzliche Schallschutzwände errichtet sowie Wirtschaftswege bei Blieschendorf und Burg angepasst. Zudem sind Lage und Größe von Regenrückhaltebecken sowie Zufahrten verändert worden.

Einwendungen können bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, also bis einschließlich 23. Februar (Mittwoch), beim APV eingereicht werden.

Es gibt weitere Lärmbetroffenheiten

Nach Auskunft von Regionalmanager Jürgen Zuch gibt es im Sundbereich weiterhin 27 und in anderen Bereichen der Stadt Fehmarn zwölf verbleibende Lärmbetroffenheiten. 

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