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Schloss Weissenhaus: G-7-Treffen hat begonnen

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Das alte Schlossgut ist heute im Besitz des Hamburger Unternehmers Jan Henric Buettner.
Auf Schloss Weissenhaus hat das G-7-Außenministertreffen begonnen. © Hans-Jörg Meckes

Auf Schloss Weissenhaus hat das G-7-Außenministertreffen begonnen. Der Bereich rund um das Schloss ist zur Hochsicherheitszone erklärt worden.

Weissenhaus – In den Morgenstunden am Donnerstag hat sich Weissenhaus anlässlich des G-7-Außenministertreffens zu einer Hochsicherheitszone gewandelt, die noch bis morgen Bestand haben wird. Zahlreiche Polizeikolonnen prägen in diesen Tagen das Bild rund um den Austragungsort des Weissenhaus Grand Village Resorts. 

G-7-Außenministertreffen Polizei Präsenz
Das Polizeiaufgebot zum G7-Gipfel an der B202 in den Kreisen Ostholstein und Plön war riesig. © Hans-Jörg Meckes

Vor Beginn des G-7-Außenministertreffens haben sich am Donnerstag weiterhin keine Proteste abgezeichnet. Bislang seien keine Versammlungen angemeldet worden, sagte Thomas Jeck, Sprecher des Kreises Ostholstein. Auch die Polizei sprach von einer völlig entspannten Lage. Dort lagen ebenfalls keine Informationen über Demonstrationen oder Proteste vor.

Einschränkungen für Bewohner

Einschränkungen gibt es derweil für Bewohner im Umkreis um das Tagungsresort als auch für Pendler und Urlauber, weil seit gestern Morgen sowohl die B202 zwischen Döhnsdorf und Farve als auch die K48 von Weissenhaus bis Brök voll gesperrt wurden. Auch in der Ostsee gibt es ein Sperrgebiet, das von Polizisten bewacht wird. In der Region waren bereits am Vortag zahlreiche Kolonnen von Polizeifahrzeugen zu sehen. Die Beamten schützen das Treffen der G-7-Außenminister mit einem Großaufgebot aus Schleswig-Holstein und ganz Deutschland. 

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), die am Donnerstag in Weissenhaus eintraf, begrüßte ihre Amtskollegen aus der G-7-Gruppe der führenden demokratischen Industrienationen am Nachmittag. Der Runde gehören neben der Bundesrepublik die Nato-Staaten USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Italien sowie Japan an. Bei den Gesprächen sind zeitweise auch die Außenminister der Ukraine und der Republik Moldau dabei. Der erste Tagesordnungspunkt bestand gestern aus bilateralen Treffen einzelner Nationen, im Anschluss stand ein gemeinsames Arbeitsessen aller Teilnehmer an, bei dem es unter anderem um die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ging. 

Vorbereitung auf den G-7-Gipfel 

Das Treffen in Weissenhaus gilt auch als Vorbereitung auf den G-7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern vom 26. bis 28. Juni.

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