27. Anbaden der Landjugend Fehmarn steigt morgen am Südstrand / Mut ist gefragt

Schlotternde Knie? Egal!

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Rein und wieder raus: Manch einer hält sich beim Anbaden nur kurz in der Ostsee auf. Andere hingegen bleiben länger im Wasser. Ganz pragmatisch: Wenn man schon mal nass ist – warum sich nicht gleich ausgiebig erfrischen? 

Fehmarn –mb– Nur wenige traditionelle Veranstaltungen bleiben von Jahr zu Jahr so erfrischend wie das Anbaden der Landjugend Fehmarn am ersten Wochenende des Jahres.

Am Sonntag (5. Januar) um 14 Uhr wird dann wieder eine Gruppe waghalsiger Wasserratten unerschrocken vom „FehMare“ über den Südstrand entlang der abgesperrten Schneise ins Wasser rennen. Auch wenn die Knie schlottern – egal!

„Jeder ist herzlich eingeladen, mit uns die Badesaison 2020 zu eröffnen“, freut sich Mara Mackeprang, Pressewartin der Landjugend Fehmarn, auf die 27. Auflage des Anbadens. 2018 waren es 150 Mutige, im letzten Jahr ein paar Unerschrockene weniger. „150 Teilnehmer peilen wir natürlich wieder an – Hauptsache ist, möglichst viele Menschen trauen sich“, kommt es für Mara Mackeprang nicht unbedingt auf Zahlen an. Das Anbaden an Schleswig-Holsteins Ostseeküste erfreut sich landauf, landab immer größerer Beliebtheit. Die Chancen stehen also nicht schlecht. Die Pressewartin und die gesamte Landjugend hoffen natürlich auch auf Unterstützung durch die winterlich bekleideten Zuschauer für die freizügig ins Wasser rennenden Anbader. „Die müssen natürlich ordentlich angefeuert werden“, schmunzelt Mara Mackeprang.

Umziehen können sich die Teilnehmer im „FehMare“. Die Anmeldung ist vor Ort am Hintereingang des „FehMare“ bis um 13.30 Uhr möglich. „Wir stehen ab 12.30 Uhr für Anmeldungen bereit“, so Mackeprang, die es aufs Essenzielle herunterbricht: „Wer mitmachen möchte, braucht nur eine Badehose und etwas Mut.“

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