Konzeptpräsentation für die Badewelt am Südstrand – Betreiber rechnen mit 100 000 Besuchern

So schön wird die „FehMare“

Eine computeranimierte Innenansicht des Erlebnisbades "FehMare".

Von Heiko Witt FEHMARN • Der „Badespaß total“ kostet 13 Euro im neuen Freizeitbad „FehMare“, das im November eröffnen wird. Sechs Euro zahlt, wer nur das Meerwasserwellenbad nutzen möchte, nicht aber die Erlebnisbecken. Für Fehmaraner gibt es einen Preisnachlass von mindestens zwei Euro.

Gestern stellte Björn Pasternak von der Mittelzentrumsholding Wahlstedt (MZH) weitere Zahlen und Fakten für die „FehMare“ vor. Außerdem auch das neue Logo. „FehMare“ – die Badewelt am Südstrand“, heißt es da in Wellenform geschrieben, farblich gehalten in einem warmen Goldgelb und einem satten Meerblau.

„FehMare wird eines der führenden Bäder in Holstein sein“, ist Björn Pasternak von dem Projekt absolut überzeugt. Auf 7 360 Quadratmetern wird den Besuchern eine Mischung aus Erlebnis und Gesundheit geboten. Allein, die Kosten laufen weg. Das Investitionsvolumen bezifferte der MZH-Prokurist gestern mit 11,5 Millionen Euro (ursprünglich geplant waren 8,5 Millionen Euro). Zahlen muss das die Stadt Fehmarn, die 4,8 Millionen an Fördermitteln sicher hat.

Das Bad soll neben den Fehmaranerinnen und Fehmaranern und den Menschen aus dem nördlichen Ostholstein auch die Tagestouristen, Familienurlauber, Hotelgäste und Incentive-Reisende ansprechen. Die MZH rechnet mit 100 000 Besuchern im Jahr, so Björn Pasternak gestern. Diese Zahl sei hanseatisch kalkuliert. Noch nicht mit eingerechnet seien die Gäste, die in den Hotels und Ferienappartements auf der jetzigen Spielwiese untergebracht wären. „Das käme obendrauf“, sagte Björn Pasternak auf FT-Nachfrage.

Glasfronten, die sich öffnen lassen, Meerblick vom Kaskadenbecken und von der Gastronomie aus. Der Gastrobereich werde einmalig in ganz Deutschland, sagte Björn Pasternak bei der Präsentation, doch diesen Aspekt wolle man erst beim Richtfest im Mai vorstellen.

• Fast Food • und • leichte Küche

Geplant sind ein interner Gastronomiebereich für aktive Besucher der Badewelt und ein externer für Spaziergänger und begleitende Elternteile. Geboten werden neben klassischem Fast Food auch leichte Küche und wechselnde warme Gerichte.

Das Erleben mit allen Sinnen steht für die „FehMare“-Betreiber im Vordergrund. Ein besonderes Duftkonzept, angenehme Lichtverhältnisse, verschiedene Wasserwelten von ruhig bis wild, angenehme Temperaturen in allen Räumlichkeiten und ein architektonisch als auch farblich ansprechendes Raumkonzept garantieren dafür.

Schwimmer und Badefreunde kommen in den sechs Becken der „FehMare“ ebenso auf ihre Kosten wie Wellnessliebhaber. Verschiedene Massagen von Hot Stone bis Ayurveda sowie diverse Saunaangebote sorgen für Entspannung. Automatische Aufgüsse wird es in der „FehMare“ nicht geben, sondern nur echtes „Handwerk“. Der überwiegende Teil der Saunazeremonien wird ohne Aufpreis angeboten.

Vorgesehen sind im Saunabereich vier Schwitzkabinen: Eine Aufguss-Sauna, eine Panorama-Sauna, eine Bio-Sauna und ein Dampfbad. Der Clou ist die Blockhaus-Sauna auf dem Dach des Freizeitbades, auf dem sich auch der Freiluftbereich zum Abkühlen befinden wird. Geplant ist auch ein Whirlpool auf dem Dach, doch der würde wohl erst in einer zweiten Ausbauphase integriert werden.

Innovative Events wie Unterwasser-Konzerte, „Ein Sommertag am Strand“ im Winter, Kindergeburtstage im Kinderland und vieles mehr werden das Angebot der „FehMare“ abrunden.

Die Tageskarte in der Sauna kostet 17 Euro für Erwachsene (für drei Stunden 14 Euro) und 11 Euro für Kinder von vier bis sechs Jahren (neun Euro für drei Stunden). Erwachsene zahlen für drei Stunden Badespaß 11 Euro (Tageskarte 13 Euro) und Kinder zahlen fünf Euro (Tageskarte sieben Euro). Fehmaraner, die nur ein paar Bahnen ziehen möchten, zahlen vier Euro im Meerwasserwellenbad. Auf die Ostsee Card erhält man einen Euro Rabatt. Die Familienkarte kostet 40 Euro bei einem Gastrorabatt von 30 Prozent.

Geöffnet hat das Freizeitbad in der Saison (vom 1. April bis zum 30. September) täglich von 10 bis 20 Uhr und im Winter (vom 1. Oktober bis zum 31. März) täglich von 14 bis 21 Uhr.

Gesucht werden zurzeit Arbeitskräfte für das neue Freizeitbad. Im Plan sind 17 Vollzeitstellen, es könnte auch sein, es werden daraus 20 bis 22 Arbeitsplätze. Gesucht werden Fachkräfte für Bäderbetriebe, Rettungsschwimmer, Animateure, Physiotherapeutinnen, Köche und Servicemitarbeiter.

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