ASB-Landeswettbewerb in Burg / Inselschule hieß zehn Teams willkommen / Heikendorfer holen Sieg

Schulsanitäter trainieren Ernstfall

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Alle Arme hoch: Gute Stimmung bei den Wettbewerbsteilnehmern des landesweiten ASB-Schulsanitätsdienstes in Burg.

FEHMARN - ga - Landesmeister des Schulsanitätsdienstes des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Schleswig-Holstein wurde am Dienstag die zweite Mannschaft der Heinrich-Heine-Schule aus Heikendorf vor dem Team des Gymnasiums am Mühlenberg in Lübeck. Mit aufs Treppchen schaffte es das Team des Ernst-Barlach-Gymnasiums aus Kiel.

Mit einem sechsten Platz musste sich hingegen das im letzten Jahr noch siegreiche Team der Inselschule Fehmarn zufriedengeben. Daher war 2018 der Schulsanitätsdienst der Inselschule auch Gastgeber der zehnten Auflage des Wettbewerbs, der über den ganzen Tag stattfand und von den Teams bei sommerlichen Temperaturen besonders viel abverlangte. Beste Einzelsiegerin der insgesamt 40 Schüler wurde Lina Schlemminger von der siegreichen Mannschaft des zweiten Teams der Heinrich-Heine-Schule aus Heikendorf.

Am Schulsanitätsdienst-Wettbewerb des ASB nahmen insgesamt zehn Teams aus acht verschiedenen Schulen des Landes teil. Sie sind Schulsanitäter an der Ernestine-Schule Lübeck, der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf, dem Gymnasium am Mühlenberg in Lübeck, dem Trave-Schulzentrum Lübeck, der Gemeinschaftsschule Kiel-Hassee, des Ernst-Ballach-Gymnasiums Kiel, der Herderschule in Rendsburg und der Inselschule Fehmarn, wobei die Heinrich-Heine-Schule Heikendorf und die Gemeinschaftsschule Kiel-Hassee jeweils zwei Mannschaften stellten.

Jedes Team bestand aus vier Schülern ab 14 Jahren. Sie hatten ihr Können, das sie beim ASB praktisch und theoretisch erlernt hatten, unter Beweis gestellt. Außerdem ging es um die Beantwortung von Fragen aus dem Allgemeinwissen und letztlich auch um viel Konzentration und Geschicklichkeit.

An insgesamt drei Stationen ging es ordentlich zur Sache. Laut Übungslage kam es unter mehreren jugendlichen Personen auf dem Burger Marktplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die herbeigerufenen Schulsanitäter hatten erst einmal, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, die in Streit geratenen Personen zu trennen und zur allgemeinen Deeskalation beizutragen. Anschließend hatten sie die offenen Wunden, die sich die Streithähne zugezogen hatten, zu versorgen.

An der Station im Stadtpark ging es um die Versorgung mehrerer Personen, die durch einen Unfall zu Schaden gekommen waren, und schließlich galt es, auf dem Schulhof der Grundschule Erste Hilfe gegenüber einem Schüler zu leisten, der aufgrund eines Sportunfalls dringend Hilfe benötigte.

An weiteren drei Stationen war die Geschicklichkeit beziehungsweise die sportliche Kondition gefragt. So hatten die Teilnehmer auf dem Platz vor der katholischen Kirche jeweils einzeln über ein Springseil zu hüpfen. Jeder Sprung brachte einen Punkt. Zudem galt es, möglichst viele Fragen zu allgemeinen Themen zu beantworten. Auch hier konnte tüchtig gepunktet werden.

Viel Spaß brachte es allen Teilnehmern, sich bei diesem Wettbewerb mit anderen Schulsanitätern zu messen. Genügend Erfrischungsgetränke standen zur Verfügung und kurzfristig stellte die Inselbäckerei Börke vergünstigt 150 Frühstücksbrötchen zur Verfügung. Im Rahmen der Siegerehrung galt der Dank im Besonderen den 25 freiwilligen ehrenamtlichen Helfern im Organisationsteam, die für einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs gesorgt hatten.

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