Martin Specht mit Ferienhausprojekt in Fehmarnsund am Start / 25 Wohneinheiten

Seele am Sund baumeln lassen

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Das Ferienhausgebiet „Sundseele“ in Fehmarnsund soll möglichst bis zur Hochsaison 2020 fertiggestellt sein.

Fehmarn – Von Andreas Höppner Die Lage ist idyllisch: Blick auf die Fehmarnsundbrücke und den Fehmarnsund im Hintergrund, und nebenan grasen- de Rinder auf einer Grün- fläche. Zum Strand sind es gerade mal 200 Meter. Nicht von ungefähr wird die noch im Bau befindliche Ferienhaussiedlung im Ortsteil Fehmarnsund mit „Sundseele“ betitelt.

„Hier wird man ein bisschen die Seele baumeln lassen können“, ist Investor Martin Specht überzeugt. Für den 43-Jährigen, der in Bisdorf mit einer Tischlerei und einer Baufirma ansässig ist und rund 40 Mitarbeiter beschäftigt, ist es „das größte Projekt, das ich je gebaut habe“. Die Dimension: zwei Einfamilienhäuser mit einer Wohnfläche von jeweils 180 m², acht Doppelhaushälften mit jeweils 120 m² sowie drei Mehrfamilienhäuser mit jeweils drei Wohnungen und zwei Penthousewohnungen. Zusammen sind es 25 Wohneinheiten.

„Ich wollte etwas Zeitgemäßes machen und bin vielleicht etwas mutiger als andere“, berichtet Specht, der von einer exklusiven Ausstattung der Wohnungen spricht. Beispielsweise verfügt jede Wohneinheit über eine Sauna. Auf dem Gelände gibt es sogar einen beheizten Außenpool.

Fläche günstig erworben

„Ich habe vor fünf Jahren ein wenig Glück gehabt, dass ich die Fläche günstig kaufen konnte.“ Den Tipp hätte er damals „über Dorffunk“ von Gert Beelitz bekommen, berichtet Martin Specht. So wurde er Besitzer einer fünf Hektar großen Wiese, für die ein rechtskräftiger Bebauungsplan aus dem Jahr 1992 existierte. Er war von der früheren Gemeinde Landkirchen mit dem Ziel einer Ferienhausbebauung aufgestellt worden. Doch zur Umsetzung ist es nie gekommen.

So bot Martin Specht der B-Plan die Grundlage, mit eigenen Überlegungen an den Start zu gehen. Nach zähen Verhandlungen mit dem Kreis und der Stadt konnte er dann auf Basis einer B-Planänderung vor rund drei Jahren mit der Planung loslegen. So wurden ein Hektar als Bauland und die übrigen vier Hektar als extensiv bewirtschaftete Grünfläche ausgewiesen.

Die ersten beiden mit Reet gedeckten Häuser sind im Rohbau bereits weit fortgeschritten, die weiteren Häuser werden sukzessive fertiggestellt. Es ist Boden aufgeschüttet worden, sodass die Ferienhäuser mit dem Fußboden hochwassersicher 3,50 m über NN stehen. Martin Specht hofft, dass die Häuser bis zur Hauptsaison 2020 fertiggestellt sind. Im Internet werden sie bereits beworben.

Für ihn sei die Ferienhausvermietung ein neues Standbein, so Specht. Die Vermietung selbst lässt er aber über einen externen Dienstleister abwickeln.

Über die Investitionssumme für das Millionenprojekt schweigt Specht sich aus. Nur so viel: „Es ist der größte Kredit, den ich jemals aufgenommen habe.“

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