Fehmarnscher Flüchtlingshelfer Moussa Samba übergab Sachspenden in seinem Heimatland

Sieben Wochen im Senegal

+
Moussa Samba (M.) besuchte Straßenkinder in seinem Heimatland Senegal.

Fehmarn/Dakar –lb– Moussa Samba ist von seiner Afrika-Reise in den Senegal zurück. Insgesamt verbrachte der fehmarnsche Flüchtlingshelfer aus Puttgarden sieben Wochen in dem westafrikanischen Land. In der Hauptstadt Dakar sowie in den Städten Touba und Thiès übergab der Insulaner fehmarnsche Sachspenden.

„Nach vier Wochen musste ich die Reise für drei Wochen unterbrechen und zurück nach Deutschland fliegen, weil es sehr viele Spenden waren“, freute sich Samba am Montag im Gespräch mit dem FT. Mit einem großen Container und per Schiff gingen die Sachspenden auf die Reise. Zweimal im Jahr sammelt Samba auf der Insel Spenden. Dabei wird der Spendensammler von Dr. Johannes Gerber, Dr. Thomas Spohr und Dirk Ohm unterstützt. Kleidung, Rollstühle und Spielsachen konnte Samba in Westafrika übergeben. Die Spielsachen hat der Kindergarten „Kinderinsel“ in Puttgarden zur Verfügung gestellt. „Die Spielsachen kamen in einem Waisenhaus sehr gut an. Die Kinder hatten sehr viel Freunde“, berichtete Samba weiter.

Die Straßenkinder im Senegal schlafen in der Nacht im einfachen Sand.

Im Winter möchte sich der Flüchtlingshelfer mit einem Bilderabend bei den Sponsoren bedanken. „Vermutlich im Januar oder Februar“, plant Samba. Ebenfalls möchte der Senegalese mit dem Abend über sein Heimatland informieren. Am 16. November (Sonnabend) veranstaltet er zudem von 12.30 bis 14 Uhr einen Trommelworkshop im Gemeindehaus der katholischen Kirche. Es wird auch afrikanisches Essen geben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.