Wahl Kinder- und Jugendparlament im November / Inklusiven Spielplatz vorantreiben

Skateranlage ab Juni am Start

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Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes diskutierten am Mittwochabend im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes. Mit dabei waren der stellvertretende TSF-Leiter Volker Aermes (v.l.) und Bürgermeister Jörg Weber

Fehmarn – Von Manuel Büchner. Zur neunten Sitzung des Kinder- und Jugendparlamentes Fehmarn luden die Nachwuchspolitiker am Mittwochabend in den Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes ein. Auf der Tagesordnung stand natürlich das prägende Projekt des Parlaments auf Fehmarn: die Skateranlage. „Im Sommer hat es leider eine Kostensteigerung gegeben. Das ist nie schön“, so der Vorsitzende Jannis Osterkamp, der im Namen der Kinder und Jugendlichen allen Beteiligten, insbesondere Stadtvertreter und Verwaltung, seinen Dank aussprach, für die Unterstützung des Vorhabens.

Zum Stand der Dinge: Die ersten Betonelemente seien bereits gegossen worden, berichtete Osterkamp. Die Anlage ist momentan winterfest gemacht, bis es mit den Arbeiten im Frühjahr weitergehen kann. Die feierliche Eröffnung soll am 8. oder 15. Juni erfolgen. „Wir wollen daraus ein Event machen“, kündigte Stadtjugendpfleger Michael Likus an.

Ein weiteres großes Projekt, das die noch amtierenden Jungparlamentarier zumindest in die Spur bringen wollen, ist der Bau eines inklusiven Spielplatzes außerhalb von Burg und in Küstennähe. Vorschläge gab es genug. Orth und Lemkenhafen nannte Linda Lafrenz, Likus ergänzte Bojendorf oder auch Puttgarden, da die Stadt dort sowieso eine Aufwertung des dortigen Spielplatzes plane. „Wir müssen schauen, wo Flächen zur Verfügung stehen“, warf Bürgermeister Jörg Weber (SPD) in die Runde.

Der Tourismus-Service Fehmarn (TSF) habe sich mit Inklusionsspielplätzen beschäftigt, so der stellvertretende Tourismusdirektor Volker Aermes. „Das ist kein einfaches Thema, wir werden unterstützen.“

Nächster Schritt, auf den sich die Nachwuchspolitiker einigten: Einberufung eines runden Tisches mit Stadtverwaltung, TSF und Landesbetrieb für Küstenschutz, um vorhandene Flächen festzustellen und das weitere Vorgehen zu planen.

Ebenfalls Sitzungsthema: Im November wird ein neues Parlament gewählt. Der Vorteil sei laut Osterkamp, „dass die Kinder und Jugendlichen wissen, was auf sie zukommt“. So hoffen der Vorsitzende und seine Mitstreiter, dass sie möglichst viele zum Mitmachen animieren können. Werben wolle man vor allem mit einem Handzettel, der die wichtigsten Infos über die Aufgaben als Parlamentarier zusammenfasst, so Osterkamp. Linda Lafrenz schlug vor, sich den Klassensprechern vorzustellen und über die Wahl zu informieren. Außerdem bestand Einigkeit darüber, die Fachschaft Wirtschaft-Politik einzubinden. Eine Wahlbenachrichtigung ist ebenfalls angedacht. Nicht zuletzt werde man Interessierte bereits im Vorwege zur Wahl, die Möglichkeit geben, einen Einblick in die Arbeit zu bekommen.

Gewählt wird über fünf Tage, jeweils von 8 bis 13 Uhr. Von einigen sei kritisiert worden, dass man die Schüler klassenweise zur Urne gebracht habe. „Wir nehmen natürlich niemanden in die Pflicht und informieren darüber, dass sie von der Wahl fernbleiben können“, betonte Likus. Dennoch werde man an jeden einzelnen Schüler appellieren, an der Wahl teilzunehmen, machte er deutlich.

Als Wahlleiter werde wieder Jan Stender aus der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen, ergänzte Bürgermeister Weber.

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