Bauausschuss: Weg frei für kleine Gastronomie am Burger Binnensee

Snacks mit Premium-Blick

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Mit Garantie für eine tolle Aussicht: So plant der Betreiber des „Sailor‘s Inn“ seine Außengastronomie. Wie es am Ende genau aussieht, wird aber noch vom Gestaltungshandbuch des Tourismus-Service Fehmarn abhängen.

Fehmarn –mb– Mit bestem Blick auf den Burger Binnensee und die Marina will der Betreiber des „Sailor‘s Inn“ in Burgtiefe sein Restaurant um eine Außengastronomie östlich des Bestandsgebäudes erweitern. Dafür bedurfte es der Zustimmung durch den Bau- und Umweltausschuss, der einstimmig Ja sagte. Maximal 50 Quadratmeter Grundfläche kann die eingeschossige Gastronomie mit Dachterrasse laut B-Plan haben. Dafür soll ein zukünftiges Fahrradparkhaus, „das versehentlich auf dem Privatgrundstück geplant wurde“, so Stadtplanerin Mandy Cronauge, nach Osten auf städtischen Grund verschoben werden und geringfügig kleiner ausfallen.

Marco Eberle (Grüne) wollte wissen, was aus der östlichen Zuwegung wird: „als Verlängerung zum Steg, vom Festland hinaus aufs Wasser“. Ist das noch realisierbar? Cronauge klärte auf: „Wir sind in der B-Planänderung dazu übergegangen, die gesamte Promenade als Grünfläche darzustellen, um hinsichtlich der Wegeführung flexibler zu sein.“ Es heiße also nicht, dass dort keine Wege entstehen. „In der Realität sind sie ja schon da“, so die Stadtplanerin.

Sporthalle Landkirchen sorgt für Diskussionen

Eigentlich sollte es nur eine Wasserstandsmeldung zum derzeitigen Verfahren für eine neue Sporthalle in Landkirchen sein – es entpuppte sich allerdings als muntere Diskussion. Als nichtöffentlicher Planungswettbewerb wird das Vorhaben angegangen. Noch bis zum Donnerstag (27. Februar) nimmt die Stadt Teilnahmeanträge an. Bewerben sich mehr als fünf Büros, wird gelost. Die, die übrig bleiben, „werden dann aufgefordert, einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten“, anhand klarer Kriterien, erinnerte Stadtplanerin Claudia Parge den Ausschuss an das Prozedere. Mitte Juni sollen die Wettbewerbsergebnisse ein erstes Mal geprüft werden, dann sind auch Politik und betroffene Akteure wie Sportvereine und Schulen dabei. In der ersten Woche nach den Sommerferien endet der Wettbewerb mit einem Preisgericht, bestehend aus vier Architekten, Bürgermeister Jörg Weber und den Fachbereichsleitern Hans-Jürgen Schimpf (Kinder, Jugend, Sport, Kultur und Schule) sowie Benjamin May (Bauen und Häfen). So weit, so gut.

Gunnar Mehnert (WUW) fragte, in welcher Form die Stadt denn an das Wettbewerbsergebnis gebunden sei. „Bis zum Bauantrag ist beauftragt“, so Parge. Mehnert stellte sich zugleich „ein größeres Sportzentrum“ vor, das die alte Halle miteinbeziehe. Denn die Halle in Petersdorf, so Mehnert, stehe langfristig nicht mehr zur Verfügung. „In der Form ist die Auslobung nicht formuliert. Sie orientiert sich an der Beschlusslage“, bremste Parge des Stadtvertreter aus, der für seine WUW sagte: „Das ist für uns für die Zukunft zu wenig.“

„Nicht noch ein Fass aufmachen“, zeigte sich Marianne Unger (SPD) ein wenig genervt. Priorität hätte da eher die Ertüchtigung der Schule. Marco Eberle (Grüne) zeigte sich verwundert. „Ich höre das erste Mal von einem Sportzentrum. Wir haben von einer Zweifeldsporthalle gesprochen.“ Wie groß die Halle sein wird, sei doch noch nicht entschieden, so Hinnerk Haltermann (CDU). Die Auslobung wolle man bis Ende des Monats formulieren, bis dahin bräuchte das Bauamt die Info, wenn sich die Aufgabenstellung verändert habe, schaltete sich Parge wieder ein.

Martin Specht (CDU) hielt das Ansinnen, die alte Halle an die neue anzugliedern, für falsch, musste aber für seinen Antrag noch zwei Stunden auf den passenden Tagesordnungspunkt warten: Neun der elf Ausschussmitglieder stimmten dafür. Wenn die neue Halle fertig ist, soll die alte Halle weg.

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