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SPD Fehmarn geht mit Unger und Gerth-Hansen an der Spitze in die Kommunalwahl

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Von: Andreas Höppner

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Das SPD-Team von Fehmarn für die Kommunalwahl am 14. Mai.
Das SPD-Team für die Kommunalwahl (v.l.): Christa Höpner, Rainer Schiwek, Jutta Liebke-Guttzeit, Jörg Josef Wohlmann, Eva Maria Breuker, Petra Frecke, Gunnar Gerth-Hansen, Marianne Unger, Jaqueline Heun und Uwe Epperlein. Es fehlen Victor zum Felde und André Steffen. © Andreas Höppner

Die SPD Fehmarn hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. Mai gekürt. Spitzenkandidaten sind Marianne Unger und Gunnar Gerth-Hansen.

Fehmarn – Nach den Freien Wählern, die bereits vor drei Monaten ihr Team für die Kommunalwahl 2023 präsentiert haben, zogen am Sonntag Fehmarns Sozialdemokraten nach. Im Rahmen ihres traditionellen Grünkohlessens im Bannesdorfer Gasthof Meetz stellte sich das Team um die Ortsvereinsvorsitzende und Spitzenkandidatin Marianne Unger den Mitgliedern vor.

„Wir haben uns lange zusammengesetzt, an der Liste gestrickt und gebastelt“, deutete die SPD-Chefin an, dass es keine einfache Übung war, wieder eine schlagkräftige Truppe zusammenzubekommen. Dennoch zeigte sich Unger überzeugt, „eine gute Mischung von jungen Mitgliedern und älteren Mitgliedern, die ihre Erfahrung einbringen“, zur Verfügung zu haben.

SPD-Fraktion vor Umbruch

Die neue SPD-Fraktion, ganz gleich, wie groß sie auch sein wird, steht vor dem Umbruch und wird ein stark verändertes Gesicht haben, denn zum Ende dieser Legislaturperiode zieht sich ein Großteil der siebenköpfigen Fraktion aus verschiedenen Gründen zurück. An der Spitze Fraktionschef Heinz Jürgen Fendt, aber auch Andreas Herkommer, Bernd Remling und auch Britta Ehlers stehen nicht mehr zur Verfügung. 

Dennoch ist dem Ortsverein eine paritätische Aufstellung der zwölf Direktkandidaten gelungen. Die Liste sieht wir folgt aus:

1. Marianne Unger (WK 1, Haus im Stadtpark), 2. Gunnar Gerth-Hansen (WK 5, Burgstaaken), 3. Christa Höpner (WK 2, Montessorischule), 4. Jörg Josef Wohlmann (WK 9, Dänschendorf), 5. Jaqueline Heun (WK 4, Grundschule Burg), 6. André Steffen (WK 8, Landkirchen Süd), 7. Petra Frecke (WK 3, Feuerwehrhaus), 8. Victor zum Felde (WK, 6 Jugendherberge), 9. Eva Maria Breuker (WK 7, Landkirchen Nord), 10. Rainer Schiwek (WK 11, Puttgarden), 11. Uwe Epperlein (WK 12, Meeschendorf), 12. Jutta Liebke-Guttzeit (WK 10, Petersdorf).

Wohnraum bleibt großes Thema

Das „große Thema“, das die SPD-Fraktion auch in der kommenden Wahlperiode umtreiben werde, bleibe der Wohnungsbau, so Marianne Unger. „Wir müssen als nächste Stadtvertretung darauf achten, dass bezahlbarer Wohnraum entsteht. In den letzten Jahren ist einiges versäumt worden.“ Auch auf kommunaler Ebene habe man Steuerungsmöglichkeiten, die man dann auch in Anspruch nehmen müsse, sagte die SPD-Chefin. Nachholbedarf hat Unger auch beim Klimaschutz festgestellt und forderte einen ressourcenschonenden Umgang mit der Natur.

Neben den etablierten Sozialdemokraten stellten sich auch die Neuen den Mitgliedern kurz vor. Zu ihnen zählen Petra Frecke, die sich gerne in den Bereichen Sport, Jugend und Natur engagieren möchte, aber auch die erst 21-jährige Jaqueline Heun, die als junge Mutter ihr Augenmerk auf Kita, Schule und soziale Projekte legen möchte.

Für den Kreistag kandidieren im Wahlkreis 1 (WK 1 bis 6 und 12 Fehmarn) Victor zum Felde, für den Wahlkreis 2 (WK 7 bis 11 Fehmarn, Großenbrode) Uwe Epperlein.

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