Inselbauhof muss drei Kubikmeter großes Loch füllen / Spundwand zugeschweißt

Spundwand im Fischereihafen Burgstaaken ist marode

+
Etwa drei Kubikmeter Füllmaterial waren erforderlich, um das Loch wieder zu schließen.

FEHMARN - hö - Wie marode ist im Fischereihafen Burgstaaken die Kaimauer auf Höhe des Restaurants Lotsenhus? Nicht zum ersten Mal musste der Inselbauhof in den letzten Tagen tätig werden, um ein durch Absacken entstandenes Loch auf dem Kai wieder zu verfüllen.

Ausgelöst worden sei der Schaden durch ein Loch in der Stahlspundwand, teilte Bauhofleiter Timo Jädke auf Nachfrage des FT mit. In diesem Jahr war es für den Bauhof der erste Einsatz dieser Art. „Im vergangenen Jahr war Ruhe“, so Timo Jädke, doch 2016 habe man ebenfalls in einem ähnlichen Fall aktiv werden müssen.

Durch das Loch in der Spundwand ist Wasser eingedrungen und hat die Spundwand hinterspült, sodass unter dem Deckwerk ein Hohlraum entstanden ist. Zunächst war Anfang der vergangenen Woche nur ein einziger Pflasterstein in der Tiefe verschwunden. Beim Überprüfen des Schadens habe sich dann ganz schnell herausgestellt, dass der Hohlraum größer gewesen sei, so Jädke.

Etwa drei Kubikmeter Material seien nötig gewesen, um das Loch zu schließen, sagte der Bauhofleiter. Eigentlich hätten die Arbeiten bereits am letzten Freitag beendet sein sollen, doch aufgrund des hohen Wasserstandes, bedingt durch den Südwind, hätte mit den Arbeiten pausiert werden müsse.

Bis gestern Mittag war es dann aber geschafft, das Loch in der Spundwand, etwa 2,20 Meter unter der Kaikante gelegen, konnte von Mitarbeitern einer heimischen Firma zugeschweißt und das verfüllte Loch mit Pflastersteinen abgedeckt werden.

Timo Jädke hält es für wahrscheinlich, dass die Spundwand unter der Wasserlinie noch an anderen Stellen schadhaft ist und in Zukunft mit weiteren Materialauswaschungen und Absackungen gerechnet werden muss.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.