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Stadt Fehmarn will mit zahlreichen Maßnahmen Energie sparen

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Von: Lars Braesch

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Fehmarn Grundschule Burg Energiefresser
Bei den städtischen Gebäuden ist die Grundschule Burg der größte Energiefresser. Im Hauptaussschuss legte Bürgermeister Jörg Weber einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Energieeinsparung vor. © Lars Braesch

Im Hauptausschuss der Stadt Fehmarn präsentierte Bürgermeister Jörg Weber die Ergebnisse des zweiten Energieworkshops. Es sind zahlreiche Maßnahmen.

Fehmarn – Das Lichtermeer und die Weihnachtsbeleuchtung stehen auf der Kippe. Am Dienstag legte Bürgermeister Jörg Weber dem Hauptausschuss die Ergebnisse des zweiten Energieworkshops vor. Dabei kam ein umfangreicher Maßnahmenkatalog zusammen, mit dem die Stadt Energie einsparen will. 

Lichtermeer: Vertragliche Verpflichtungen werden geprüft

Am Mittwoch prüft der stellvertretende Tourismusdirektor Volker Aermes, ob die Stadt Fehmarn vertragliche Verpflichtungen bei der Veranstaltung Lichtermeer einhalten muss. Zum Thema Weihnachtsbeleuchtung erntete Weber im Vorfeld bereits viel Kritik von seinen Kollegen aus Norderstedt und Heiligenhafen, als er das Thema zur Sprache brachte. „Das kannst du nicht machen“, bekam er zu hören. So gab der Verwaltungschef das Thema in die Fraktionen, um auch die Politik mit einzubeziehen. Eine Entscheidung muss bis zum 15. Oktober getroffen werden. 

Bei den Stadtwerken haben wir neue Generatoren bestellt, die in acht bis zehn Wochen eintreffen werden. Damit können wir 35000 Kilowattstunden sparen

Bürgermeister Jörg Weber

„Bei den Stadtwerken haben wir neue Generatoren bestellt, die in acht bis zehn Wochen eintreffen werden. Damit können wir 35000 Kilowattstunden sparen“, erläuterte der Verwaltungschef gestern Abend. Zudem gäbe es bei den Stadtwerken noch diverse Kleinmaßnahmen. In der Verwaltung sollen alle Thermostate ausgetauscht werden. So sollen 20 bis 35 Prozent Energie eingespart werden. Auf rund 10000 Euro belaufen sich die Kosten dieser Maßnahme, die sofort umgesetzt werde, wo Weber. Ziel sei eine Raumtemperatur von 19 Grad. „Diese Maßnahme sorgt nicht nur für Jubel beim Personal“, so der Bürgermeister. 

Dampfbad im „FehMare“ wird abgestellt

Zusätzlich zu den Maßnahmen im „FehMare“ wird dort auch das Dampfbad abgestellt, da es nur 1200 Besucher jährlich hat. 

Bei den städtischen Gebäuden ist die Grundschule Burg vor dem Rathaus sowie den Turnhallen der größte Energiefresser. Hier werden die Lampen auf dem Schulhof während der Nacht abgeschaltet. Die Kreismusikschule nutze zurzeit den großen Feierraum. Hier könne ein Umzug ins Pastorat oder in einen kleineren Raum in der Grundschule Landkirchen erfolgen. Weiterhin sollen die Temperaturen in den Fluren abgesenkt werden. In den Sanitäranlagen am Mellenthinplatz soll ein Durchlauferhitzer eingebaut werden. Mittelfristig sei der Austausch der Thermostatköpfe in den Grundschulen Burg, Landkirchen und in der ehemaligen Schule in Petersdorf geplant. Die Sporthalle in Petersdorf soll isoliert werden und die Heizungsanlage der Halle von der ehemaligen Schule getrennt werden. Im Rathaus sollen die Fenster abgedichtet werden. In den Sporthallen soll um 22 Uhr per Schaltzeituhr das Licht ausgehen. Ebenfalls wird in den Feuerwehrgerätehäusern die Temperaturen abgesenkt.

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