„Sabine“ erreicht Böen der Stärke 10 / Fährverkehr nicht beeinträchtigt / Ein Baum umgeweht

Sturm auf Fehmarn recht zahm

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Der Fährbetrieb auf dem Fehmarnbelt verlief planmäßig. Die aufgewühlte See war für die Fähren, hier die „Schleswig-Holstein“ und die „Prins Richard“ (r.), kein Hindernis.

Fehmarn –hö– Das Orkantief „Sabine“, das von Sonntag auf Montag über Norddeutschland gezogen ist, hat Fehmarn und den Norden Ostholsteins weitgehend verschont. Für Fehmarns Feuerwehren gab es glücklicherweise nur einen sturmbedingten Einsatz: Am Montagmorgen gegen 6.25 Uhr musste in Gahlendorf ein umgestürzter Baum beseitigt werden.

Umgestürzter Baum „eine schnelle Nummer“

Nach Angaben von Björn Wilder, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Meeschendorf, war die Sache „eine schnelle Nummer“. Die mit zwölf Mann angerückte Wehr wurde unterstützt durch Jan-Georg Rickert, der mit einem Radlader schnell zur Stelle war.

Der Sturm, der in Böen 10 Beaufort erreichte und noch bis Mittwoch anhalten soll, hatte auf den Fährverkehr zwischen Puttgarden und Rødby keine Auswirkungen. Nach Auskunft der Reederei Scandlines erfolgten sämtliche Abfahrten planmäßig. Nicht so gut lief es auf der Route Rostock - Gedser, wo der Fährverkehr von Sonntagnachmittag bis etwa Mitternacht eingestellt wurde. Seitdem fahren aber auch dort die Fähren wieder planmäßig.

Der Bahnverkehr von und nach Lübeck verlief weitgehend ohne Beeinträchtigungen. Den Fernverkehr hatte die Deutsche Bahn am Sonntag deutschlandweit eingestellt und erst gestern Vormittag wieder aufgenommen. Zu Verzögerungen könne es aber weiterhin kommen, teilte die Bahn mit. Das stürmische Wetter bleibt Fehmarn aber noch erhalten. Erst im Laufe des morgigen Mittwochs soll der Sturm nachlassen.

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