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Süße Weihnachtsgrüße aus der Ponykutsche auf Fehmarn

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Von: Reinhard Gamon

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Die Kutsche mit Weihnachtspony „Kalli“
Die Kutsche mit Weihnachtspony „Kalli“ drehte am Vormittag des 1. Weihnachtstages ihre Runden in Burgtiefe, am Hafen Burgstaaken und in der Inselmetropole. Im Gepäck: rund 350 Schokoladenweihnachtsmänner. © Reinhard Gamon

Auf Fehmarn gab es erneut süße Weihnachtsgrüße aus der Ponykutsche. Rund zehn Kilometer legte „Kalli“ am 1. Weihnachtstag zurück.

Fehmarn – Er ist im Turniersport erprobt und hat im Fahrsport, zur Freude seiner Halterin, schon so manchen Sieg eingefahren. In des Wortes wahrster Bedeutung. 

So war es für „Kalli“ nicht unbedingt eine besonders große Herausforderung gewesen, am Sonnabend einmal mehr als verlässliches Zugpferd in Erscheinung zu treten und dabei Kraft und Geschick unter Beweis zu stellen.

Alle warteten auf „Kalli“

„Kalli“ hatte eine kostbare Fracht. Abgesandte des Weihnachtsmannes befanden sich in der Kutsche, die er zog. Und das tat Pony „Kalli“ (7) – zur Freude aller Kinder, die sich entlang seiner Fahrtroute eingefunden hatten und froh gestimmt Spalier standen –, am ersten Weihnachtstag bereits zum zweiten Mal ohne Tadel. Christien Luckwaldt, die im vergangenen Jahr erstmals mit ihrem „Kalli“ und einer schon damals festlich geschmückten Kutsche aufgebrochen war, den Kindern an Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten, hatte auch diesmal wiederum ein Helferlein als Unterstützung an Bord: die 14-jährige Helen Runknagel, die die Schokoweihnachtsmänner an die Kinder verteilte. 

Das Weihnachtspony „Kalli“  zieht eine Kutsche
Der ein PS starke Weihnachtsexpress, von „Kalli“, wie die Kutsche weihnachtlich geschmückt, gezogen. © Reinhard Gamon

Und weil es derzeit noch immer, wie bereits vor einem Jahr, erforderlich ist, Abstand zu halten, wurde der süße Gruß auch diesmal in einem Kescher überreicht, um von munteren Kinderhänden, während die Kutsche langsam weiterfuhr, herausgefischt zu werden.

Christien und Helen waren in bester Gesellschaft. 350 Schokoladenweihnachtsmänner waren gemeinsam mit dem Kutschenteam unterwegs, obwohl sich zumindest an der süßen Schokofront die Reihen nach und nach lichteten. 

Rund zehn Kilometer Wegstrecke legten „Kalli“ und die Kutschenbesatzung bei eisigen Temperaturen zurück. Doch alle hielten sich warm. Ein jeder auf seine Weise. 

Dicke Jacken und warme Gedanken

Dicke Jacken, Weihnachtsmannmütze und Handschuhe bewahrten vor allzu großer Kälteeinwirkung in der Open-Air-Karosse. Und „Kalli“ – machte sich ohnehin mehr als warme Gedanken. 

Denn viele Verschnaufpausen auf der rund zweistündigen Tour von Sahrensdorf nach Burgtiefe, Burgstaaken, in die Innenstadt und zurück nach Sahrensdorf hatte „Kalli“ nicht, coronabedingt wurde beim Verteilen der Schokoweihnachtsmänner nicht angehalten, sondern die Leckereien mit dem Kescher zugereicht. So konnten erfolgreich größere Ansammlungen und ein Gedränge verhindert werden. Vor allem am Haupteingang zum Burger Südstrand, auf der Binnenseepromenade und am Hafen Burgstaaken wurde das Gefährt, unterwegs in Schokoweihnachtsmann-Mission, von vielen Familien mit Kindern freudig erwartet.

Und so wechselte manch süßer Gruß der Aktion, die vom Tourismus-Service Fehmarn, Kaufhaus Stolz, Baumarkt HZF und von Edeka Jens unterstützt wurde, den Besitzer. Jedoch, so munkelte man, waren die meisten Schokoweihnachtsmänner schon kurz nach der Übergabe von der Ponykutsche in Kinderhand einen Kopf kürzer. Aber an Weihnachten wird nun mal geschlemmt. Und wenn „Kalli“ ihn bringt, schmeckt der Schokoweihnachtsmann noch einmal so lecker. 

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