Surf-Festival Fehmarn Burgtiefe Südstrand
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Tourismusdirektor Oliver Behncke, Stephan Gölnitz und Moderator Ingo Meyer (v.l.) bei der Eröffnung.

Windsurfregatta für jedermann

Surf-Festival in Burgtiefe: „Wassersport ist Imagesache“ für Fehmarn

  • Reinhard Gamon
    VonReinhard Gamon
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  • Andreas Höppner
    Andreas Höppner
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Noch bis Sonntag findet am Südstrand Fehmarns das größte Festival für Windsurf-, SUP- und Wingmaterial in Europa statt. Gestern war die offizielle Eröffnung.

Fehmarn – Nach eineinhalbjähriger Pause startet das Surf-Festival am Südstrand wieder durch. Geplant war die Durchführung eigentlich für das diesjährige Himmelfahrtswochenende, doch pandemiebedingt musste es noch einmal auf Mitte September verschoben werden. Um 10 Uhr ging es gestern langsam los, die offizielle Eröffnung führte Tourismusdirektor Oliver Behncke schließlich gemeinsam mit Stephan Gölnitz, stellvertretender Chefredakteur von Europas größtem Surf-Magazin „SURF“, um Punkt 13.15 Uhr durch.

Der Wassersport ist auf Fehmarn einfach Imagesache.

Tourismusdirektor Oliver Behncke

Fehmarns Tourismuschef hob in seinen Eröffnungsworten hervor, dass man darüber erfreut sei, dieses Wassersportspektakel wieder am Burger Südstrand durchführen zu können. „Der Wassersport ist auf Fehmarn einfach Imagesache“, sagte Behncke und wünschte allen Aktiven und den Besuchern schöne Festivaltage mit einem durchaus sehenswerten und abwechslungsreichen Programm. 

Die Hauptsache ist, dass der Wind mitspielt. Davon soll es, sehr zur Freude der Wassersportler, ausreichend geben.

Günstiger Wind für das Event am Südstrand

Einen Tag zuvor hatte sich noch Dauerregen über Fehmarn ergossen, gestern trat schon die erhoffte Wetterbesserung ein mit ausreichend Wind und angenehmen Temperaturen. Lediglich die Sonne hielt sich noch zurück. „Der Wind ist günstig, und wir können schließlich nicht alles haben“, blieb Oliver Behncke gelassen. Er freute sich besonders darüber, dass schon ordentlich Stimmung im Campingbereich auf der benachbarten Strandwiese herrschte.

Wassersportler sind Pandemiegewinner

Auch bei diesem Festival wird der Moderator Ingo Meyer aus Kiel durch das Programm führen, zahlreiche Wassersportler interviewen und über aktuelle Ereignisse berichten. Oliver Behncke vergaß auf Nachfrage von Ingo Meyer nicht zu erwähnen, dass im vergangenen Jahr, trotz Pandemie, Rekordzahlen bei den Übernachtungen auf Fehmarn zu verzeichnen waren. Und auch Stephan Gölnitz hatte keinen Anlass zu klagen. Er zählt die Wassersportler zu den Pandemiegewinnern, da sämtliche Sportarten mit den erforderlichen Abständen betrieben werden könnten. Weiterhin stellte der stellvertretende Chefredakteur des Fachmagazins zufrieden fest, dass neben dem eigentlichen Surfen und Kitesurfen die neue Wassersportart Wingfoil sich so positiv entwickelt habe.

Auf dem Gelände gelten die 3-G-Regeln

Bis einschließlich Sonntag hat das Surf-Festival am Südstrand ein umfangreiches Programm zu bieten. Neben zahlreichen Wettbewerben auf dem Wasser gibt es für die Sportler und Besucher die Möglichkeit, das Equipment kostenlos zu testen, zudem soll ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm für viel Stimmung sorgen. Vor Ort gelten die 3-G-Regeln.

„Racer of the Sea“: Windsurfregatta für jedermann

Es gibt am Sonnabend (12 bis 17 Uhr) und Sonntag (10 bis 14.30 Uhr, natürlich nur bei guten Windvorhersagen) sogar eine Windsurfregatta für jedermann mit dem Titel „Racer of the Sea“. Nach Angaben der Organisatoren Oliver Tom Schliemann und Leon Delle liegen schon 50 Anmeldungen vor. „Bei der Regatta geht es darum, das Wettsurfen für jeden zugänglich zu machen und dabei gerade jugendlichen und weiblichen Windsurfern eine nette Atmosphäre zu schaffen“, werben sie für ihr Event. Weitere Infos und Anmeldungen auf racerofthesea.de.

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