Vier Tage Festivalmesse mit über 1100 Testern / German Freestyle Battle sorgt für spektakuläre Stunts

Surffestival zieht 33000 Besucher an

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Die Ostsee vor dem Festivalgelände am Südstrand war an allen Tagen gut gefüllt.

FEHMARN -mb- Vielleicht die größte kostenlose Mitmachmesse der Welt, das Mercedes-Benz Surffestival, ist am Sonntag am Südstrand nach vier Tagen zu Ende gegangen. Entweder einfach zusehen oder das Equipment gleich im Wasser testen – alles kein Problem.

Über 30 Hersteller waren am Südstrand vor und hinter der Düne anzutreffen – das ist Rekord für das Festival. „Wir hatten zwar nicht ganz so viele Gäste wie im letzten Jahr, aber rund 33000 Besucher ist schon eine ziemlich gute Marke“, so Event-Pressesprecher Carsten Hark gestern Nachmittag. Für Hark besonders erfreulich: Wie im letzten Jahr haben über 1100 Interessierte Material zum Testen geliehen.

Darüber hinaus waren die Seminare im multimedialen Klassenzimmer beliebt. Unter anderem Bernd Flessner, 16-facher Deutscher Meister im Windsurfen, gab dort sein Wissen aus seiner 25-jährigen Profikarriere an Wissbegierige weiter. Das Partyfinale gab‘s bereits am Sonnabend. Ab 22 Uhr trafen sich Surfer, Windsurf-Profis, Aussteller, Festival-Mitarbeiter und Gäste, um mit DJ Jan Ole Deimling noch einmal so richtig abzufeiern.

Im Rahmen des Festivals war auch die German Freestyle Battle bereits zum fünften Mal Gast auf Fehmarn. Wegen Windmangel konnte im letzten Jahr nur eine Elimination bei den Damen ausgefahren werden, dafür aber packende Tow-In-Wettkämpfe. Dabei halten sich die Kiter an einem Seil fest, das an einem Jetski befestigt ist, der die Freestyler dann auf Geschwindigkeit bringt, damit die ihre spektakulären Tricks zeigen können.

„Freitag gab‘s keinen Wind, aber so konnten wir am Südstrand ein spektakuläres Tow-In-Event präsentieren“, freute sich Valentin Böckler, der nicht nur Windsurfer und 26. der Weltrangliste ist, sondern auch als Produzent und im Bereich Medien und Online-Marketing sein Brot verdient.

Foivos Tsoupras gewinnt Tow-in mit spektakulärem Freestyletrick.

Was auf die Augen bekamen die Hunderte Zuschauer bereits am Freitag: Nachdem am Mittag die Tow-in-Qualifikationsläufe noch seitlich des Eventgeländes durchgezogen wurden, zeigten Foivos Tsoupras, Niclas Nebelung, Tim Karsten und Anton Munz im Finale um 17 Uhr ihr Können direkt am Hauptstrand des Festivalgeländes.

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