Aufkleberaktion hat Organisator Jan Inkens persönlich getroffen

Tolles Fest mit großartiger Stimmung

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Bombige Partystimmung auf der "Silverland".

FEHMARN - hö - Drei Tage lang glich das Gelände rund um den Kommunalhafen Burgstaaken einer großen Partyzone. Es wurde Hafenfest gefeiert. Tausende Besucher hatten die Aufforderung von Schirmherr Ingo Gädechens, die Veranstaltung zu einem Fest der Freude und Ausgelassenheit werden zu lassen, von Freitag bis gestern in die Tat umgesetzt.

Zu den großen Höhepunkten zählte auch in diesem Jahr die Korsofahrt am Sonnabendnachmittag. Rund 15 Schiffe, angeführt von der „Silverland“, hatten sich auf den Weg gemacht, um mit bester Stimmungsmukke auf die Ostsee hinauszufahren. Dazu noch ein kühles Getränk – und die Stimmung war nicht mehr zu toppen. Den Zuschauern bot sich nicht nur im Hafen, sondern auch an der Mole beim Café „Sorgenfrei“ ein eindrucksvolles Bild, als die Kutter ausliefen und am späten Nachmittag wieder heimkehrten.

Jan Inkens, 1. Vorsitzender des organisierenden Gewerbevereins Hafen Burgstaaken, blickte gestern am späten Nachmittag zufrieden auf die drei tollen und farbenfrohen Tage zurück. Alle gas-tronomischen Betriebe hätten guten Umsatz gemacht.

Das Programm auf den beiden Bühnen sei abwechslungsreich gewesen und gut bei den Besuchern angekommen. Die Ausfahrten mit dem Dreimaster „Albatross“ waren bei bestem Wetter ebenfalls gut besucht und oft ausgebucht. Ähnlich war es mit dem Powerboot, das mit hoher Geschwindigkeit über die Ostsee rauschte, sobald es die Mole in der Hafeneinfahrt passiert hatte.

Größere Zwischenfälle oder Auseinandersetzungen seien glücklicherweise ausgeblieben, allerdings beschäftigt Inkens immer noch die in der Nacht auf Freitag durchgeführte Aktion einiger jüngerer Personen, verschiedene Flächen mit Aufklebern zu versehen, die blaue Kreuze zeigen. Ein Symbol der Ablehnung der Festen Fehmarnbeltquerung. Die Aktion darf ohne Zweifel in Verbindung gebracht werden mit Hauptsponsor Femern A/S, der als Tunnelbauer ebenso wie die Deutsche Bahn mit Infoständen sowie einer Hüpfburg vor Ort waren.

„Uns trifft das als Verein“, so Inkens, der mit seinen Helfern die Aufkleber wieder entfernen musste. „Man muss sehen, ob wir für Folgeschäden aufkommen müssen“, kann vielleicht noch etwas an Kosten auf den Verein zukommen. Viele Besucher hätten sich an den Infoständen informiert, berichtet Inkens. Auch die Tunnelgegner hätten die Möglichkeit gehabt, mit einem Infostand dabei zu sein. Das sei aber nicht gewollt gewesen, bedauert der Vorsitzende des Gewerbevereins.

Gemeinsam mit seinen Vereinskollegen will er in den kommenden Wochen und Monaten Bilanz ziehen, wobei er für sich persönlich offen lässt, ob er auch beim nächsten Hafenfest 2019 in Sachen Organisation an voderster Front mitkämpft. Die Aktion mit den blauen Kreuzen habe ihn persönlich sehr getroffen.

Unterm Strich bleibt es für ihn aber dabei: Das Hafenfest war eine schöne Sache.

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