Fehmarnsundbrücke Unfall Lkw umgekippt
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Am Donnerstagabend kam es trotz Sperrung für leere Lkw und Pkw mit Anhänger zu einem Unfall eines Pritschenwagens mit Planenaufbau. Das Fahrezug wurde durch den Sturm umgestoßen.

Keine Verletzten

Trotz Überfahrtverbot wegen Sturm: Lkw kippt um und blockiert Fehmarnsundbrücke

  • Arne Jappe
    VonArne Jappe
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Am Donnerstagabend (23. September) überquerte trotz Verbot ein Lkw ohne Ladung die Fehmarnsundbrücke bei Sturm. Das Fahrzeug kippte um, die Feuerwehr musste den Lkw wieder aufrichten.

  • Pritschenwagen kippt durch Sturm um.
  • Feuerwehren Großenbrode, Süderort und Landkirchen waren mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort.
  • Fehmarnsundbrücke 2,5 Stunden gesperrt.

Am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr kam es trotz Sperrung der Fehmarnsundbrücke für leere Lkw und Pkw mit Anhänger zu einem Unfall eines Pritschenwagens mit Planenaufbau. Durch den starken Wind mit Spitzen um die zehn Beaufort kippte das leere Fahrzeug um.

Dem Wind keine Angriffsfläche geben

Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug mit Spanngurten, damit es nicht noch weiter abheben konnte. Der polnische Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt und musste mit ansehen, wie die Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten, das Fahrzeug wieder auszurichten. „Wir haben die Plane entfernen müssen, um dem Wind keine Angriffsfläche mehr geben zu können“, sagte Fehmarns Gemeindewehrführer Torsten Steffen.

Die Feuerwehren aus Großenbrode, Süderort und Landkirchen richteten das Fahrzeug wieder auf.

Pritschenwagen wird aufgerichtet

Immer wieder trafen das Fahrzeug starke Sturmböen, die das Aufrichten erschwerten. Auch für die Einsatzkräfte war der starke Wind eine Herausforderung. Der Lkw wurde dann so gesichert, dass beim Aufrichten nichts passieren konnte. So gelang es den Einsatzkräften per Greifzug, das Fahrzeug wieder auf seine vier Räder zu bringen. Im Anschluss konnte der Lkw im Windschatten eines Feuerwehrfahrzeugs sicher von der Brücke geschoben werden. 

Es gelang den Einsatzkräften per Greifzug das Fahrzeug wieder auf seine vier Räder zu setzen.

Während des Einsatzes war ein weiterer leerer Lkw ebenfalls stark am Schwanken und wurde gerade noch rechtzeitig durch den Windschatten eines Löschfahrzeugs der Feuerwehr Großenbrode sicher von der Fehmarnsundbrücke geleitet.

Vollsperrung und Rückstau

Die B207 zwischen Großenbrode und Fehmarn war komplett gesperrt. Erst nach 2,5 Stunden konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Wieso der Fahrer trotz zahlreicher Hinweisschilder des Verkehrsleitsystems auf der Strecke den Versuch der Überquerung der Fehmarnsundbrücke unternahm, klärt nun die Polizei. Die Feuerwehren Großenbrode, Süderort und Landkirchen waren mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort.

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