Schwede reist mit dänischem Taxi und 40 000 Euro Bargeld für Pkw-Kauf über Puttgarden ein

Verdacht auf Geldwäsche

Ein Schwede reiste mit 40 000 Euro nach Deutschland ein, um einen Pkw zu kaufen.
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Ein Schwede reiste mit 40 000 Euro nach Deutschland ein, um einen Pkw zu kaufen.

Fehmarn –mb– Bei einer Kontrolle der Bundespolizei im Fährhafen Puttgarden wurde am Dienstagabend ein 35-jähriger Schweden, der ein dänisches Taxi angemietet hatte, aus dem Verkehr gezogen. „Der Taxifahrer erklärte, in Kopenhagen für die Fahrt zum Hamburger Flughafen 5000 dänische Kronen (rund 650 Euro) erhalten zu haben“, so Bundespolizeisprecher Gerhard Stelke.

Gegen den Fahrgast lag wiederum ein Haftbefehl wegen der Einfuhr von rund 100 Gramm Haschisch im Jahr 2010 vor. Zur Verhandlung war er nie erschienen. Am Mittwochnachmittag wurde der 35-jährige einem Gericht vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wurde nach telefonischer Rücksprache mit der ausschreibenden Behörde aufgrund der abgelaufenen Zeit außer Kraft gesetzt. Zudem steht der Schwede aber auch unter Verdacht, in weiteren Bereichen der Rauschgiftkriminalität aktiv zu sein.

Gegenüber den Beamten in Puttgarden gab der Schwerenöter außerdem an, dass er 18 000 Euro in dänischen und schwedischen Kronen mit sich führe, um damit einen Pkw zu kaufen. „Die Kontrolle ergab, dass es fast 40 000 Euro waren“, so Stelke.

Wegen des Verdachts der Geldwäsche wurde Strafanzeige erstattet. Umgerechnet 600 Euro konnte der Schwede behalten, als er am Mittwochnachmittag die Dienststelle der Bundespolizei wieder verlassen durfte.

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