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In Landkirchen kam es heute zu einer Verpuffung

Verpuffung auf Fehmarn: Eine Person verletzt in Lübecker Klinik geflogen

  • Nicole Rochell
    VonNicole Rochell
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Heute Nachmittag (14. Mai) kam es zu einer Verpuffung in Landkirchen.

  • Eine Person wurde verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Lübecker Klinik geflogen.
  • Alarmierung um 16.10 Uhr.
  • Kirchblick in Landkirchen für eineinhalb Stunden komplett gesperrt.

Fehmarn – Beim Reinigen eines Gastanks im Außenbereich eines Wohnhauses in der Straße Kirchblick kam es am Sonnabendnachmittag in Landkirchen zu einer Verpuffung. Durch die Stichflamme wurde eine Person verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Lübecker Klinik geflogen. 

Bei so einer Nachricht macht man sich große Sorgen.

Gemeindewehrführer Torsten Steffen

„Druckgefäßbrand, Menschenleben in Gefahr“ hatte die Leitstelle am Sonnabend um 16.10 Uhr die Alarmierung an die Einsatzkräfte herausgegeben. „Bei so einer Nachricht macht man sich große Sorgen“, so Gemeindewehrführer Torsten Steffen. Zur Explosion war es nicht gekommen, wenngleich eine Nachbarin im Zuge der Verpuffung einen lauten Knall registriert hatte. Der Tank sei nicht mehr in Benutzung gewesen. Die Besitzer wollten ihn reinigen, dabei sei es zu einer Reaktion gekommen, so Fehmarns Gemeindewehrführer. Eine Person habe sich durch die Verpuffung Brandverletzungen zugezogen und wurde nach der Erstversorgung der Rettungskräfte vor Ort mit dem Hubschrauber in die Klink geflogen. 

Zweieinhalbtausend Liter in den Tank gefüllt

Neben den Kameraden der Feuerwehr Landkirchen war auch die Freiwillige Feuerwehr Bisdorf alarmiert worden. Dort ist bekanntlich eine Erkundungsgruppe des Löschzug-Gefahrgut Ostholstein Nord stationiert. Mit dem Messwagen wurden entsprechende Untersuchungen vorgenommen, eine unmittelbare Gefahr bestand nicht, so Torsten Steffen. Vorsichtshalber fluteten die Kameraden den Gastank mit Wasser. Zweieinhalbtausend Liter wurden in den Tank gefüllt, um eventuell noch bestehendes Restgas zu verdrängen. Rund eineinhalb Stunden dauerte der Einsatz. So lange war die Straße Kirchblick komplett gesperrt. 

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