Bundespolizei nimmt 23-jährigen Iraker fest 

Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz

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Im Fährhafen Puttgarden nahm die Bundespolizei einen 23-jährigen Iraker wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz fest. 

Fehmarn –lb– Die Bundespolizei kontrollierte am Freitagnachmittag (6. Dezember) im Fährbahnhof Puttgarden den international verkehrenden Reisezug aus Dänemark kommend. Laut Mitteilung der Bundespolizei stellte sich bei Überprüfung eines jungen Mannes heraus, dass der 23-Jährige gar keinen Ausweis mit sich führte. 

Der Mann musste nun mit den Beamten aussteigen und durfte sie zur Dienststelle begleiten, um seine Identität zu klären. Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung wurde dann schnell klar, warum der Iraker bisher geschwiegen hatte. Der Mann war zur Festnahme, wegen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz, durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ausgeschrieben. Der Haftbefehl wurde ihm vorgelesen und ausgehändigt. Jetzt wurde ihm die Möglichkeit gegeben, die Ersatzfreiheitsstrafe von 125 Tagen durch Zahlung von 1.250,- EUR abzuwenden. Das Geld wollte oder konnte er nicht bezahlen, somit wurde er anschließend durch die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Lübeck eingeliefert.

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