Defekt am Notstromaggregat ruft Burger Einsatzkräfte auf den Plan 

Vollalarm an der Inselklinik

Fehmarn –nic– Vollalarm. Die Burger Wehr rückte aus. Alle Fahrzeuge und alle Einsatzkräfte. Die Brandmeldeanlage in der Inselklinik hatte ausgelöst. Vorhut Hauke Nerl hatte vor allen anderen am Einsatzort im Mummendorfer Weg nach dem Rechten geschaut. Der stellvertretende Wehrführer der Burger Wehr war um 10.58 Uhr mit dem Kommandowagen vorausgefahren, um die Lage zu checken.

Im Nebengebäude des Burger Krankenhauses, dort, wo die Technik mit Stromversorgung, Heizung und Lüftung untergebracht ist, hatte es eine Verpuffung gegeben. Kein offenes Feuer, sondern schlagartig und kurzzeitig Dämpfe und Qualm, wie Burgs Wehrführer Dirk Westphal beschrieb. Der ging zunächst davon aus, dass ein Defekt im Blockkraftwerk ursächlich für die Alarmierung gewesen sei. Vorsichtshalber hatten die Kameraden, die unter Atemschutz mit der Wärmebildkamera den Technikraum zunächst gründlich inspiziert und anschließend gelüftet hatten, erst einmal einige Stecker abgezogen und das Krankenhaus bis zum Eintreffen des Haustechnikers stromlos gemacht. Der stellte bereits kurze Zeit später vor Ort fest, dass der Defekt das Notstromaggregat, das immer wieder mal anspringt, wie Westphal erklärte, betraf. Der Techniker stellte in Aussicht, die Sache schnell wieder in den Griff zu bekommen, sodass eine Verlegung der Patienten von der Burger Inselklinik in andere, umliegende Krankenhäuser aufgrund der zunächst aus Sicherheitsgründen abgestellten Heizung nicht erforderlich wurde, wie Dirk Westphal auf FT-Nachfrage bestätigte. Kurz nach 12 Uhr rückten die Kameraden wieder ein.

Der Einsatz am Krankenhaus hatte heute Vormittag (29. Dezember) auch Gemeindewehrführer Volker Delfskamp, den Rettungsdienst und die Polizei auf den Plan gerufen.

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