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Von Sana zu Ameos: Stationäre Versorgung soll weiterentwickelt werden

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Von: Hans-Jörg Meckes

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Ameos sana Inselklinik fehmarn
Der neue Hausherr ist sichtbar: die Inselklinik Fehmarn © Manuel Büchner

Seit 1. Januar ist es offiziell. Ameos hat die Sana-Kliniken Ostholstein übernommen. Der Integrationsprozess der vier Häuser ist bereits in vollem Gange.

Ostholstein – Seit dem 1. Januar hat die Ameos-Gruppe vier Kliniken in Ostholstein übernommen, die vorher zum Sana-Konzern gehörten. Minderheitsgesellschafter der Kliniken bleibt weiterhin der Kreis Ostholstein mit einem Anteil von 5,2 Prozent. Ursprünglich sollte der Trägerwechsel bereits 2018 vollzogen werden. Doch das Bundeskartellamt meldete damals Bedenken an, die inzwischen ausgeräumt werden konnten, weshalb sich der Prozess bis zum Ende des Jahres 2021 hinzog.

Alles bekommt ein neues Label

Wie geht es nun weiter für die vier Standorte in Oldenburg, auf Fehmarn, in Eutin und Middelburg? „Zunächst ändert sich vor allem das äußere Erscheinungsbild der vier somatischen Ameos-Kliniken in Ostholstein. In den ersten drei Tagen konnten die Haupteingänge, Informationspylone und Hinweistafeln für Patienten und Besucher an den Standorten Eutin, Middelburg, Oldenburg und Fehmarn mit den neuen Namen beschriftet werden. Damit ist auch weiterhin eine gute Orientierung möglich“, erklärt Anja Baum, Leiterin Kommunikation und Marketing bei Ameos Nord, auf Nachfrage. Diese Neubeschilderung werde natürlich auch in den Krankenhäusern, in jeder Klinik und auf jeder Station zügig fortgesetzt. Das betreffe auch die Homepage der neuen Ameos-Kliniken in Ostholstein. „Innerhalb der kommenden Wochen werden sich diese im Internet im Ameos-Look präsentieren“, so Baum. „Für alle diese Veränderungen haben wir drei bis sechs Monate vorgesehen.“

Integrationsprozess der ehemaligen Sana-Häuser in vollem Gange

Der Integrationsprozess der vier Standorte in die Ameos-Gruppe finde seit Jahresbeginn nun auf allen Ebenen statt. Für jeden Standort gebe es einen Integrationsmanager beziehungsweise eine Integrationsmanagerin. Sie koordinieren alle Fragen des Zusammenwachsens mit den jeweiligen Führungskräften am Standort, teilt die Pressesprecherin mit.

Wir freuen uns darauf, die stationäre Versorgung in der Region gemeinsam mit den neuen Kolleginnen und Kollegen weiterzuentwickeln.

Dr. Axel Paeger, Vorstandsvorsitzender der Ameos-Gruppe

Mit der Übernahme der vier Kliniken und der Zentralküche in Lensahn habe die Ameos-Gruppe rund 1000 neue Mitarbeiter aufgenommen. Der Vorstandsvorsitzende der Ameos-Gruppe, Dr. Axel Paeger, sagt: „Die neuen Standorte ergänzen und erweitern unser Gesundheitsnetzwerk in Holstein zur bestmöglichen wohnortnahen Versorgung der Bevölkerung. Wir freuen uns darauf, die stationäre Versorgung in der Region gemeinsam mit den neuen Kolleginnen und Kollegen weiterzuentwickeln.“ Auch Regionalgeschäftsführer Stephan Freitag begrüßte die neuen Mitarbeiter herzlich: „Wir freuen uns, mit Ihnen die Zukunft unserer Standorte zu gestalten.“

Für die Patienten gebe es keine Veränderungen, betont Anja Baum und ergänzt: „Die medizinische Versorgung an den vier Standorten wird mit allen bekannten Leistungen von den Mitarbeitenden weiterhin sichergestellt.“

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