Fährbett 1 in Puttgarden bis Ende der Woche nicht nutzbar / „Deutschland“ saß fest

Vorbereitung auf die Saison: drei statt vier Fähren

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Die Doppelendfähren laufen in Puttgarden derzeit das Fährbett 0 an. Im Hintergrund sind die mithilfe eines Krans vorgenommen Arbeiten am Fährbett 1 zu erkennen.

FEHMARN -hö- Noch bis zum morgigen Mittwoch um 6.30 Uhr setzt die Reederei Scandlines nur drei statt der sonst üblichen vier Doppelendfähren auf der Route Puttgarden-Rødbyhavn ein. Die „Prinsesse Benedikte“ wird derzeit vorbereitet für den Betrieb in der Hochsaison.

Für die vier Regelfähren würden planmäßig jedes Frühjahr Wartungsarbeiten durchgeführt, die mehrere Stunden beanspruchten, berichtet Scandlines-Pressesprecherin Anette Ustrup Svendsen. Im Sommer sei das nicht möglich, da die Fähren dann rund um die Uhr in Betrieb seien. Die Arbeiten an der „Schleswig-Holstein“ und der „Deutschland“ sind bereits abgeschlossen, es folgt noch die „Prins Richard“, die vom 23. bis 25. April aus dem Liniendienst genommen wird.

Längere Wartezeiten bei der Abfertigung gibt es derzeit auch bei reduzierter Zahl von Abfahrten nach Angaben der Reederei nicht. Auch eine am Sonntag aufgetretene und noch nicht behobene technische Störung an der Rampe im Fährbett 1 in Puttgarden sei ohne größere Folgen geblieben.

Laut Anette Ustrup Svendsen war einer von mehreren Kabeldrähten für das Gegengewicht im Fährbett 1 gebrochen. Aus Sicherheitsgründen sei beschlossen worden, das Gegengewicht zu sichern und erst im Anschluss die Rampe zu heben. Deshalb saß das Fährschiff „Deutschland“ am Sonntag ab 20.30 Uhr fest.

Die weiteren Fähren mussten fortan auf die anderen Fährbetten ausweichen. Den Ersatzdienst für die „Deutschland“ nahm die „Prins Richard“ auf, die nachts nicht im Einsatz gewesen wäre. Seit gestern um 9.45 Uhr ist die „Deutschland“ wieder im Liniendienst, sodass an der „Prinsesse Benedikte“ die geplanten Wartungsarbeiten vorgenommen werden konnten.

Die Arbeiten am Fährbett 1, die mithilfe eines Krans durchgeführt werden müssen, sollen sich noch bis Ende dieser Woche hinziehen. „Sicherheitshalber werden alle Kabeldrähte gewechselt“, teilt die Reedereisprecherin auf Anfrage mit.

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