DLRG-Radler touren von Ostfriesland bis nach Usedom / Zurzeit Station auf Fehmarn

86 Wachen in einem Sommer

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Die DLRG-Radler Vanessa Roth und Stefan Reich (r.) mit Wachführer Matthias Jenke vor der DLRG-Hauptwache am Südstrand in Burgtiefe.

Fehmarn –ga– Zwischenstation auf Fehmarn machen in diesen Tagen zwei Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Es sind Stefan Reich und Vanessa Roth, die beide in Karlsruhe beheimatet sind. Auf ihrem Tourplan steht der Besuch von insgesamt 86 Rettungswachen der DLRG an Nord- und Ostsee. Jeweils mindestens einen Tag verbringen sie auf den Rettungswachen, um sich aktiv im Wasserrettungsdienst einzubringen.

Am 12. Juni fiel für beide der Startschuss. Auf dem Schienenweg ging es von Karlsruhe erst einmal zur ostfriesischen Insel Borkum. Dann wurde auf die Fahrräder – keine E-Bikes – umgestiegen. Sie besuchten bislang DLRG-Rettungs- wachen an der ostfriesischen und an der nordfriesischen Küste bis hin nach Sylt. Anschließend ging es quer durch Schleswig-Holstein an die Flensburger Förde und dann südöstlich entlang der Ostseeküste. Derzeit sind sie auf Fehmarn, besuchten die Rettungswache in Meeschendorf und waren am Mittwoch und Donnerstag auf der DLRG-Hauptwache am Burger Südstrand anzutreffen. Die nächste Zwischenstation ist am Wulfener Hals. Anschließend geht es zu den Rettungsstationen entlang der Lübecker Bucht, nach Mecklenburg-Vorpommern bis zur Insel Usedom. Am 5. September wird schließlich per Bahn der Rückweg nach Karlsruhe eingeschlagen.

„Überall sind wir bisher von unseren DLRG-Mitgliedern herzlich aufgenommen worden und konnten auch über Nacht untergebracht werden“, sagen beide. Während des Aufenthalts auf den Rettungswachen bringen sie sich als ausgebildete Rettungsschwimmer selbstverständlich tatkräftig mit ein. Sie leisten Dienst an den Funkgeräten, besetzen die Rettungsboote und sind integriert in den allgemeinen Wachdienst, so wie sie vom diensthabenden Wachführer eingesetzt werden.

Wenn sie die letzte DLRG- Station auf der Insel Usedom besucht haben, dann werden sie rund 1600 Kilometer auf ihren Fahrrädern zurückgelegt haben – eine respektable Leistung.

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