3:0-Erfolg im Finale der C-Junioren gegen ATS Buntentor / Zwei Rote Karten im gesamten Turnier

Walddörfer SV gewinnt Fehmarn-Cup

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Das E-Junioren-Finale musste zwischen dem SV Eichede und der JSG Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt im Neunmeterschießen entschieden werden. Hier verwandelt der letzte JSG-Schütze den Neunmeter zum 5:4-Endstand. 

FEHMARN -lb- Am Sonntag um 14.55 Uhr ertönte der letzte Pfiff beim 13. Fehmarn-Cup. Es war der Schlusspfiff im C-Junioren-Finale zwischen dem Walddörfer SV und ATS Buntentor. Der WSV siegte am Ende mit 3:0 (2:0) und nahm den Pott mit nach Hamburg.

Bereits in der zweiten Spielminute schoss John Xaver Posselt mit einem direkt aus dem rechten Halbfeld verwandelteten Freistoß die Mannschaft aus der Hansestadt in Führung. Per Kopf erhöhte Posselt auf 2:0 (16.). Nach der Halbzeit markierte WSV-Kapitän Serhat das 3:0 (24.). Kurz vor Schluss musste Schiedsrichter Peter Gradert nach einem Hinweis seines Schiedsrichterassistenten Patrick Grzybowski die Rote Karte zücken. Es traf wegen Beleidigung einen WSV-Spieler. Es war die zweite Rote Karte beim 13. Fehmarn-Cup, denn gestern in Dänschendorf musste der Schiedsrichter, ebenfalls wegen Beleidigung, den roten Karton zeigen.

„Wir sind verdient ins Finale gekommen, auch wenn wir während des Turniers einige ups und downs hatten. Im letzten Gruppenspiel haben wir 0:0 gespielt und die Jungs haben sich wieder aufgerafft. Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft“, resümierte WSV-Coach Malte Nikolaus. Letztes Jahr hatte der WSV das Finale mit 5:6 nach Elfmeterschießen gegen Nykøbing FC verloren. Im Halbfinale schaltete der WSV die ungarische Mannschaft Kazincbarcika SC mit 1:0 aus. Buntentor musste nach einem 2:2 gegen Eintracht Groß Grönau ins Elfmeterschießen. Hier hatte ATS am Ende mit 6:5 die Nase vorn. Mit einem 3:0-Sieg beendeten die Hamburger die Titelträume von Ringe BK (Dänemark). ATS schickte die JSG Ahnatal mit 3:0 nach Hause. Als Gruppensieger hatten sich beide Mannschaften direkt fürs Viertelfinale qualifiziert.

Im Finale der E-Junioren standen sich der SV Eichede und die JSG Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt gegenüber. Die Niedersachsen hatten am Ende mit 5:4 nach Neunmeterschießen die Nase vorn. Bereits während der torlosen regulären Spielzeit drängte die JSG auf den Sieg. Ein JSG-Stürmer schoss die Kugel an den Innenpfosten und ans Außennetz. Einmal verhinderte der SVE-Keeper mit einer tollen Parade den Rückstand.

„Es war ein geiles Turnier. Das hat richtig Spaß gemacht. Meine Stimme ist weg. Soviel habe ich gegrölt und soviel Spaß hatte ich“, freute sich JSG-Coach Lennard Klindworth. Der SVE hatte das Stormarn-Derby im Halbfinale gegen den Nachbarn SV Preußen Reinfeld mit 5:2 gewonnen. Die JSG bezwang den TSC Wellingsbüttel mit 4:2. Im Viertelfinale behielt der SVE gegen Kazincbarcika SC mit 2:0 die Oberhand. Die JSG siegte souverän mit 6:0 gegen die JSG Geest II.

Bei den D-Junioren bleibt der Fehmarn-Cup im Bundesland. Der SV Preußen Reinfeld besiegte im Finale den Teltower FV mit 1:0 (0:0). Der Siegtreffer fiel aus dem Gewühl heraus nach einem Eckball. Beim Klärungsversuch fälschte ein TFV-Abwehrspieler den Ball unglücklich in den eigenen Kasten ab. Im Halbfinale kam es für die Brandenburger zum Nachbarschaftsduell mit SV RW Viktoria Mitte Berlin. 1:1 hieß es nach regulärer Spielzeit. Das Neunmeterschießen gewann der Teltower FV, sodass es am Ende 3:2 stand. Preußen Reinfeld setzte sich gegen den TV Elverdissen mit 2:0 durch. Die Schleswig-Holsteiner hielten im Viertelfinale gegen den TSV Eintracht Immenbeck ihren Kasten sauber und siegten knapp mit 1:0. Die Hauptstädter warfen den TSV Flintbek mit 2:1 aus dem Fehmarn-Cup.

Der 13. Fehmarn-Cup geht nach Berlin

Der 1. FC Lübars hat beim 13. Fehmarn-Cup das B-Juniorinnenturnier gewonnen.

Im Finale der B-Juniorinnen parierte die Torfrau des 1. FC Lübars den ersten Neunmeter einer Spielerin von Viktoria FC aus Ungarn. Der 1. FC Lübars siegte am Ende mit 3:2.

Im Finale setzten sich die Mädchen aus der Bundeshauptstadt mit 3:2 nach Neunmeterschießen gegen die ungarische Mannschaft Viktoria FC durch. Damit revanchierte sich der Verein aus Berlin für 2017. Bei der 12. Auflage hatte Lübars mit 0:2 gegen Viktoria SE verloren. Dank zweier starker Torfrauen endete die reguläre Spielzeit torlos.

„Bei unserem Saisonabschluss wollten wir Spaß haben. Wir sind nicht darauf aus gewesen, das Turnier zu gewinnen. Wir mussten viel einstecken in der Saison und der Erfolg hier hat uns wieder zusammengeschweißt“, kommentierte FC Lübars-Coach Rainer Lux den Sieg.

Die Bilanz der Gastgeber fällt mager aus. Die E I musste bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen. Dafür gab es im Spiel gegen SV Großhansdorf um Platz 13 einen 10:0-Kantersieg. Auch die E II hatte in der Gruppenphase nichts zu bestellen. Mit einem 5:2-Sieg gegen die JSG Geest I beendete die E II das Turnier und landete damit auf dem 15. Platz. Die E III feierte in der Gruppenphase einen Sieg, musste sich aber im Platzierungsspiel mit 3:6 dem Bargfelder SV geschlagen geben, sodass es am Ende Rang zwölf wurde.

Die D I der SG JSG Fehmarn/Großenbrode hatte Pech. In der Gruppe A wurden die Insulaner Gruppenzweiter hinter Györasszonyfa-Tarjanpuszta SE. Somit traf die Mannschaft von Manfred „Manzi“ Meier im Achtelfinale auf Preußen Reinfeld. Die reguläre Spielzeit endete torlos. In einem spannenden Neunmeterschießen siegte Preußen am Ende mit 2:3. Auch nach einem 2:2 im Platzierungsspiel gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm mussten die Gastgeber ins Neunmeterschießen. Hier verlor die SG JSG/SVG mit 5:6.

Auch die C-Junioren der JSG Fehmarn schafften den Sprung ins Achtelfinale mit Platz zwei in Gruppe A hinter Ringe BK. Knapp mit 1:2 verlor die JSG gegen den TSV Eintracht Groß Grönau. Mit einem 1:1 im Platzierungsspiel gegen SV Frisia 03 Risum-Lindholm ging es wiederum ins Neunmeterschießen. Hier siegte der SV mit 6:4.

„Insgesamt nahmen 1062 Teilnehmer am 13. Fehmarn-Cup teil“, verkündete Mitorganisator und Moderator Heinz Jürgen Fendt in der Halbzeitpause des C-Juniorenendspieles. Alle Pokale beim 13. Fehmarn-Cup hat der Verein Attraktive Burger Altstadt (ABA) gestiftet. Mit ABA-Vertreter Alin Sporleder führte Fendt ein kurzes Interview. „Wir möchten die Insel beleben, deshalb unterstützen wir den Fehmarn-Cup sehr gerne“, erklärte Sporleder.

Die Schiedsrichter griffen beim 13. Fehmarn-Cup erneut für den guten Zweck zur Pfeife. Sämtliche Schiedsrichterspesen werden dem Verein zur Hilfe Krebskranker Ostholstein gespendet.

Das Meldefenster für die 14. Auflage öffnet am 1. November. Dann sollten sich die Vereine beeilen. Der diesjährige Fehmarn-Cup war innerhalb von 48 Stunden ausverkauft. „Dass der Fehmarn-Cup hier auf der Insel so präsent gelebt wird, finde ich toll“, erklärte Preußen-Coach Timo Papke nach dem D-Junioren-Finale. „Wir wollen 2019 mit zwei bis drei Mannschaften wieder am Fehmarn-Cup teilnehmen“, so Papke abschließend.

Eindrücke vom 13. Fehmarn-Cup

Eindrücke vom 13. Fehmarn-Cup

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