Investor sucht Mehrheiten für Apartmenthaus am Südstrand

In der Warteschleife

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Verlassen seit 2018: Das Restaurant „Haus am Strand“ und das angrenzende Grundstück stehen leer. Das wuchernde Unkraut hatte der Eigentümer zwischenzeitlich entfernt.

Fehmarn –mb– Auf keine Zustimmung stieß vor genau fünf Monaten das Vorhaben eines Investors, am Südstrand in Burgtiefe auf den beiden Grundstücken zwischen Strandburg und Hotel Bene ein Apartmenthaus zu bauen. Acht von elf Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses stimmten mit Nein. Vor allem Massivität und Höhe des geplanten Baus sorgten für Kritik in allen Fraktionen. Auch die Form der Nutzung – kein Hotel, sondern Apartments – wurde bemängelt. Einig waren sich alle Ausschussmitglieder: Der Investor muss grundlegend nachbessern.

Längst ist der Vorhabenträger nach FT-Informationen in den Fraktionen unterwegs, um für sein überarbeitetes Vorhaben zu werben und Mehrheiten abzuklopfen. Zum Bau- und Umweltausschuss am 27. August wird der überarbeitete Vorschlag noch nicht auf der Tagesordnung stehen, sagte der Ausschussvorsitzende Andreas Herkommer (SPD).

Bevor es wieder in den Ausschuss gehe, müsse das Vorhaben eine gesicherte Mehrheit haben. „Ansonsten halte ich es nicht für sinnvoll“, so Herkommer, der sich auch vorstellen könne, dass der Investor seinen überarbeiteten Plan zunächst in Form einer Skizze und den zentralen Eckdaten im nichtöffentlichen Teil des Ausschusses präsentiert. „So kann der Vorhabenträger besser einschätzen, woran er ist, und wir wissen, was sich im Vergleich zum ersten Vorschlag verändert hat.“

Für Herkommer ist es wichtig, dass möglichst bald ein Aufstellungsbeschluss steht. „Es muss wenigstens an der Stelle am Südstrand weitergehen, sonst bleibt es eine Ruine.“

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