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Der aktuelle vierköpfige Vorstand des Nautischen Vereins Vogelfluglinie: Schatzmeister Carlo Schacht, Schriftführer Reinhard Ludewig, der 2. Vorsitzende Bernd Friedrichs und der 1. Vorsitzende Kapitän Johannes Wasmuth (v.l.).

Nur leichte personelle Veränderungen im Vorstand des Nautischen Vereins Vogelfluglinie

Wasmuth bleibt auf Kommandobrücke

FEHMARN - ga - Erwartungsgemäß wurde der langjährige 1. Vorsitzende des Nautischen Vereins Vogelfluglinie, Kapitän Johannes Wasmuth, für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Auch bei den Wahlen des vierköpfigen Vorstandes und der Beiratsmitglieder gab es nur leichte personelle Veränderungen. Zudem verabschiedete die Versammlung den Haushalt für 2017.

Kapitän Johannes Wasmuth bedankte sich nach seiner Wiederwahl (einstimmiges Ergebnis bei eigener Enthaltung) für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Es könnte aber das letzte Mal gewesen sein, dass er sich für dieses Amt zur Verfügung stellt, denn er merkte an, dass es Zeit wäre, sich um Nachwuchs für das verantwortliche Amt umzuschauen. Neuer Schatzmeister wurde Carlo Schacht, Bernd Friedrichs und Reinhard Ludewig wurden als 2. Vorsitzender und Schriftführer wiedergewählt.

Peter Joch und Hans Jürgen Kuhlemann Lages wurden erneut als Beiratsmitglieder gewählt. Dazu stößt als neues Beiratsmitglied Eugen Gebbert. Die Wahl eines neu zu besetzenden Kassenprüfers fiel auf Reiner Schiwek.

Eine solide Kassenführung wurde dem scheidenden Schatzmeister Daniel Stahl-Borutta attestiert. In seinem Kassenbericht für das Jahr 2016 ging er auf die wesentlichen Einnahmen und Ausgaben ein. So konnte im Ergebnis ein leichtes Plus erwirtschaftet werden. Die Haupteinnahmequelle seien natürlich die Beitragszahlungen der Mitglieder. Bekanntlich hatte es vor Kurzem eine leichte Anhebung der Beiträge für die Einzelmitglieder und für die korporativen Mitglieder gegeben. Aufseiten der Ausgaben schlägt die Abführung an den Deutschen Nautischen Verein, dem Dachverband der Nautiker, besonders zu Buche.

Derzeit verfügt der Nautische Verein Vogelfluglinie über insgesamt 105 Mitglieder. Gab es zwar einige Austritte, so konnten aber fünf neue Vereinsmitglieder willkommen geheißen werden. Neues Mitglied ist jetzt auch Bürgermeister Jörg Weber. Kapitän Johannes Wasmuth informierte in seinem Jahresbericht für 2016 über die Arbeit des Vorstandes des Nautischen Vereins sowie über die allgemein durchgeführten Aktivitäten.

Der jeweils am 1. Mittwoch des Monats neuerdings im Restaurant Burg-Klause abgehaltene Nautische Stammtisch erfreue sich großer Beliebtheit. Die durchgeführten Vorstands- und Beiratssitzungen behandelten speziell vorbereitende Gespräche für die Planungen des jährlichen Sommerfestes, des traditionellen „Nautischen Essens“ sowie der inzwischen stattgefundenen Besichtigung des neu eingesetzten Fährschiffes „Berlin“ der Reederei Scandlines auf der Route Gedser-Rostock.

Weiterhin erfolgte die Teilnahme an zahlreichen Sitzungen und Empfängen, zu denen unter anderem mehrere Termine der „Lübecker Runde“ gehörten. Zudem zeigte man Flagge beim Neujahrsempfang der Reederei Scandlines in Berlin am Anfang des letzten Jahres in den Räumen der Parlamentarischen Gesellschaft. Des Weiteren gab es unter anderem eine erweiterte Vorstandssitzung des Deutschen Nautischen Vereins und einen „Parlamentarischen Abend“ im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Berlin.

In Sachen Nachwuchsförderung blieb der Nautische Verein nicht untätig. So erfolgten mehrere Veranstaltungen mit der berufsfachlichen Schule Oldenburg auf den Fährschiffen. Dabei ging es um Informationen über Berufe an Bord. „Die jungen Leute zeigten sich sehr interessiert“, so Johannes Wasmuth, der damit die Hoffnung verbindet, so manchen Schüler später einmal in einem der nautischen Berufen wiederzufinden.

Die im letzten Jahr durchgeführten Veranstaltungen, wie das Sommerfest an der Torfkuhle und das „Nautische Essen“, verliefen erfolgreich. Wasmuth informierte darüber, dass die diesjährige Traditionsveranstaltung am 24. März auf dem Fährschiff „Schleswig-Holstein“ stattfinden und ein besonderer Gastredner erwartet wird.

Einstimmig verlief das Votum der Vereinsmitglieder darüber, zur VR Bank Ostholstein Nord-Plön eG als ortsansässiges Geldinstitut zu wechseln. Bisher war mit den Finanzen eine nicht vor Ort befindliche Bank beauftragt.

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