Das „FehMare“ auf Fehmarn am Südstrand
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Im Erlebnisbad des „FehMare“ wird nach weiteren Baumängeln erst 2022 wieder Leben einkehren.

Weitere Schäden am „FehMare“ aufgetaucht

Weiterer Rückschlag: Erlebnisbad „FehMare“ auf Fehmarn bleibt bis Ende Februar geschlossen

  • Andreas Höppner
    VonAndreas Höppner
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Das Erlebnisbad „FehMare“ auf Fehmarn bleibt wegen weiterer Schäden im Neubautrakt noch bis Ende Februar 2022 geschlossen.

  • Unsachgemäße Ausführungen der Estricharbeiten im Neubautrakt.
  • 135000 Euro zusätzliche Kosten.
  • Einsparungen an anderer Stelle, kein Nachtragshaushalt nötig.

Fehmarn – Wenn erst einmal der Wurm drin ist: Bei der Sanierung des Neubautraktes des „FehMare“ hat sich nun der nächste Rückschlag ergeben. Die Eröffnung wird sich ein weiteres Mal verzögern. Wie Tourismusdirektor Oliver Behncke am Donnerstag bekannt gab, ist eine Schließung des Erlebnisbades „bis Ende Februar 2022 sehr wahrscheinlich“.

Der Altbau mit dem Meerwasser-Brandungsbad ist nicht betroffen und bleibt weiterhin geöffnet, doch die Schließzeit das Erlebnisbades wird nach dem Auftreten weiterer Baumängel dann mehr als zwölf Monate betragen. Im Zuge der umfangreichen Fliesenerneuerungsmaßnahmen sei vor wenigen Tagen festgestellt worden, dass es bei dem 2008 fertiggestellten Neubautrakt „bei der Durchführung der Estricharbeiten zu weiteren unsachgemäßen Ausführungen gekommen ist“, berichtet Behncke. Nun müssten ein Teilbereich des Estrichs ausgestemmt und diverse Hohlstellen unter den Fliesen in den Beckenumgängen erneuert werden.

Nach den pandemiebedingten Ausfällen belasten uns die Sanierungsarbeiten erheblich.

„FehMare“-Geschäftsführer Stephan Pospischil

„FehMare“-Geschäftsführer Stephan Pospischil bedauert die Entwicklung: „Nach den pandemiebedingten Ausfällen belasten uns die Sanierungsarbeiten erheblich. Die 2008 durchgeführten Arbeiten sind mit vielen Fehlern in der Ausführung verbunden, die leider jetzt erst entdeckt wurden.“

Und auch dem Tourismus-Service Fehmarn (TSF) kommen diese Arbeiten teuer zu stehen. „Nachdem erst kürzlich über 390000 Euro Aufwendungen für die Fliesenerneuerungen investiert werden mussten, belasten die zusätzlichen Arbeiten den TSF als Eigentümer des Bades mit weiteren 135000 Euro“, so Tourismusdirektor Oliver Behncke. Der einzig positive Aspekt ist der, dass für diese überplanmäßigen Aufwendungen kein Nachtragshaushalt aufgestellt werden musste, da der TSF dies durch verringerte Ausgaben im laufenden Jahr auffangen konnte. 

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