Fehmarn-Festival-Group plant Open-Air für Anfang September

Wiese in Strukkamp als Festival-Location

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Rolf König und Werner Feldmann (r.) vom FFG-Vorstand weisen auf die nächste Veranstaltung der FFG hin: Am 28. März tritt das „Alex Skolnick trio“ im Café „liebevoll“ auf.

FEHMARN -hö- Nachdem vor zweieinhalb Monaten von den Mitgliedern der Fehmarn-Festival-Group (FFG) der Beschluss gefasst worden war, die GmbH aufzulösen und abzuwickeln, da die großen Open-Air-Veranstaltungen in Flügge der Geschichte angehören, gab die Mitgliederversammlung am Sonnabend grünes Licht, mit einem „abgespeckten Festival“ am ersten Septemberwochenende weiterzumachen.

FFG-Vorsitzender Werner Feldmann will als Location seine 7000 Quadratmeter große Wiese in Strukkamp zur Verfügung stellen. 

Kleines Festival mit fünf oder sechs Bands

„Es kann nicht mehr da sein, wo es war“, machte der 74-Jährige deutlich, dass es ein „kleines Open-Air“ werden würde. Fünf oder sechs Bands, die von 15 bis 23 Uhr spielen, und ein maximaler Kostenaufwand von 5000 Euro für die Musik, so die Vorstellung des FFG-Chefs. Vom Risiko her sei das nicht so dramatisch, einen Verlust von 2000 Euro könne man verkraften, so Feldmann. Eintritt soll nicht erhoben werden.

Aus der Versammlung heraus kam jedoch die Empfehlung, mit der Stadt Fehmarn und dem Tourismus-Service Fehmarn (TSF) Kontakt aufzunehmen und zwecks Unterstützung nach deren Möglichkeiten zu fragen.

„Die Stadt Fehmarn tut für Kultur richtig wenig“, warnte Werner Feldmann vor übertriebenen Erwartungen. Trotzdem wolle er aber noch einmal bei der Stadt und dem TSF anklopfen.

Privater Unterstützung darf sich die FFG jedoch bereits gewiss sein. Ute Maaß, Inhaberin des „Flora-Café“ in Altjellingsdorf, unterbreitete das Angebot, ihre Scheune für die Einlagerung von Equipment kostenlos bereitzustellen. Und FFG-Vorstandsmitglied Rolf König berichtete davon, dass Annette Steidlinger, Inhaberin der Pension „Achtern Diek“ in Gold, sich vorstellen könne, ihr Grundstück der FFG für Events zur Verfügung zu stellen.

Im Rahmen seines Jahresberichtes teilte Werner Feldmann mit, dass sich die Mitgliederzahl positiv entwickelt hat. Es waren zwar acht Austritte zu beklagen, die aber durch 15 Neueintritte wieder wettgemacht wurden. Aktuell liegt die Zahl der Mitglieder bei 152. Feldmann berichtete ferner davon, dass sich die FFG für etwa 2500 Euro neue Boxen zugelegt habe, hinsichtlich der Qualität der Technik ein deutlicher Zugewinn. Für das laufende Jahr hat sich die FFG auf die Agenda geschrieben, eine Inventarliste zu erstellen über die im eigenen Besitz befindlichen Ausrüstungsgegenstände. Als weitere Anschaffung geplant ist der Kauf einer gebrauchten Bühne. Hier rechnet Feldmann mit Kosten von rund 3000 Euro.

Personell musste der Vereinsvorstand erneut einen Rückschlag zu verkraften. Nachdem Rolf König erst im Dezember als Schriftführer die durch den Rücktritt von Petra Meyer entstandene Lücke schließen konnte, ist nun der Posten des 2. Vorsitzenden vakant. Aus persönlichen Gründen habe Hilke Hahn-Wolff ihr Amt niedergelegt, teilte Werner Feldmann mit.

Mit der Arbeit des Vorstandes zeigte sich die Mitgliederversammlung zufrieden, sie erteilte Kassenwart Dirk Piel sowie dem Gesamtvorstand einstimmig Entlastung.

Der nächste Veranstaltungstermin der FFG steht bereits in fünf Wochen an. Es ist der Auftritt des „Alex Solnick trio“ im Café „liebevoll“ am 28. März. 

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