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Tourismusdirektorin Imke Bolle erklärt in einer schriftlichen Stellungnahme, dass der Campingpark Wulfener Hals bereits im Dezember beschlossen habe, den Deutschen Windsurf Cup nicht wieder durchzuführen.

Tourismusdirektorin Imke Bolle zum Verlust des Deutschen Windsurf Cups:

Wulfener Hals hat keinen Antrag auf Zuschuss gestellt

FEHMARN - Von Heiko Witt - Der Campingpark Wulfener Hals habe gar keinen Zuschussantrag für die Durchführung des Deutschen Windsurf Cups (DWC) beim Tourismus-Service Fehmarn (TSF) gestellt. Das erklärt Tourismusdirektorin Imke Bolle in einer schriftlichen Stellungnahme und widerspricht damit Campingpark-Betreiber Volker Riechey.

Anfang 2012 habe der TSF durch die „Choppy Waters GmbH“ erfahren, dass der Wulfener Hals den DWC nicht mehr austragen wolle. Umgehend Gespräch gesucht

Daraufhin habe Bolle umgehend das Gespräch mit Volker Riechey gesucht. Der habe erklärt, dass seine Entscheidung bereits im Dezember gefällt worden sei.

Riechey habe die mediale Begleitung durch die Choppy Waters GmbH als unzureichend dargestellt. Das Jahr 2012 solle als kreative Pause genutzt werden, um die Veranstaltung zu optimieren.

Der TSF habe Riechey gebeten, doch einen Zuschussantrag einzureichen, damit in der ersten Sitzungsrunde darüber entschieden werden könne (Anm. d. Red.: Der erste Tourismusausschuss tagt am 23. Februar).

Die Entscheidung über die finanzielle Unterstützung von Großevents seien dem Tourismusausschuss vorbehalten, betont Imke Bolle in ihrer Stellungnahme, mit der sie die Kritik von Volker Riechey vom Campingplatz Wulfener Hals kontert. Z

ur Optimierung der medialen Begleitung des Events habe der Tourismus-Service Fehmarn ferner eine Anzeige und eine redaktionelle Begleitung in der Fachzeitschrift „surf“ angeboten. Volker Riechey habe sich ebenfalls vorstellen können, eine Anzeige zu schalten.

 „So wäre Fehmarn vier Mal in der Fachzeitschrift erschienen und es wäre bundesweit auf das Event hingewiesen worden“, so Imke Bolle. Die Tourismusdirektorin abschließend: „Ich bedauere die Entscheidung von Herrn Riechey sehr und hätte mir gewünscht, dass wir frühzeitiger mit eingebunden worden wären.“

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