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Zeichen gegen Krieg setzen: Musikalische Gebetsandacht an der St.-Nikolai-Kirche in Burg auf Fehmarn

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Von: Manuel Büchner

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Die evangelischen Kirchengemeinden Fehmarns laden zu einer musikalischen Gebetsandacht ein an der St.-Nikolai-Kirche in Burg. © Manuel Büchner

Ein Zeichen setzen gegen den Krieg in der Ukraine wollen die evangelischen Kirchengemeinden Fehmarns und rufen zu einem musikalischen Gebet auf: Heute Abend (25. Februar) um 19 Uhr an der St.-Nikolai-Kirche.

Mit Blick auf die russischen Kriegshandlungen in der Ukraine ruft Propst Dirk Süssenbach die Menschen im Kirchenkreis Ostholstein dazu auf, für den Frieden zu beten. Die Kirchengemeinden bat er, zu Friedensgebeten einzuladen und die Kirchen in diesen Tagen für Menschen offenzuhalten, die dort Kerzen entzünden oder Sorgensteine ablegen wollen. „Das Unvorstellbare ist geschehen: 77 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Europa wieder ein Angriffskrieg geführt“, schrieb der Propst am Donnerstag, dem Tag des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine, in einer E-Mail an Pastoren, Synodale, Kirchengemeinderäte und Mitarbeiter.

Unterdessen haben bereits erste evangelische Kirchengemeinden reagiert – so auch auf Fehmarn. Mit einer gemeinsamen Zusammenkunft am heutigen Abend (25. Februar) um 19 Uhr an der St.-Nikolai-Kirche laden alle Kirchengemeinden der Insel zu einer musikalischen Andacht ein, um ein Zeichen zu setzen. „Wir laden ein zum Gebet für alle Menschen in der Ukraine, für alle, die in verschiedenen Uniformen in diesen Stunden und Tagen Befehle ausführen müssen, für die russische Bevölkerung, für Europa und für die ganze Welt“, so Eckhard Kretschmer, Kantor der St.-Johannis-Kirchengemeinden Bannesdorf und Petersdorf.

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