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Zu Fuß auf Fehmarn unterwegs: Die Insel bietet viele Möglichkeiten

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Von: Manuel Büchner

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Spazierengehen Fehmarn
An der Küste vor Marienleuchte startete der Spaziergang für Doris Weiland mit vielen Eindrücken entlang des Weges. © Manuel Büchner

Doris Weiland war an der Küste Fehmarns unterwegs von Marienleuchte bis Presen und schildert ihre Eindrücke.

FehmarnVon Doris Weiland. Sonntagmorgens im Januar entschied ich mich spontan um 9.30 Uhr zu einem Spaziergang an der Ostküste. Start war in Marienleuchte. Hier entdeckt man schon Baustellenspuren für den Belttunnel. 

Es lag eine erholsame Stille in der Luft.

Doris Weiland

Direkt an der Steilküste leuchtete die Sonne leicht durch die Wolken im Südosten. Meine Laufrichtung südwärts war also schon mal gut. Ein grauer Nebel hing über dem Meer, das mit sanften Wellen an den Strand spülte. Die Windräder bewegten sich minimal von Südwesten. Es lag eine erholsame Stille in der Luft. 

Im festen Sand ließ sich gut bis zum Presener Strand laufen. Dort, am schrägen geteerten Deich (wichtiger Küstenschutz, leider unschön), wählte ich kurz den Weg, um beim Walken Strecke zu machen und mich auszupowern. Aber ein Grasweg zwischen Teerweg und Strand lockte. Hier fand ich viele gelegte Steinfiguren, unter anderem ein Labyrinth und die aktualisierte Jahreszahl. 

Hoffen auf Fischfang

Ein Angler stand stoisch mit seiner Angel im Wasser und hoffte auf einen Fischfang. In der Ferne fuhr ein Segelschiff ohne Segel. Und dann entdeckte ich einen Seehund auf einem Findling im Wasser sitzen, da sprang mein Herz endgültig vor Glück in die Höhe. Er posierte zu niedlich auf dem Stein herum. 

Schwanenpaar glitt besinnlich am Ufer entlang

Nun blieb ich am Strand, auch wenn es etwas holpriger als oben auf dem Radweg war. Ein Schwanenpaar glitt besinnlich am Ufer entlang. Am Klausdorfer Campingplatz angekommen, besann ich mich auf meine Absicht, mich sportlich zu fordern und walkte flotter nach Klausdorf Richtung Presen. Das tat gut, gerade weil ich nach der „Seehundstation“ merkte, wie alle Anspannung von mir abfiel und ich mit einer tiefen inneren Zufriedenheit spazieren gehen konnte. 

So viel Schönes hatte ich gar nicht von diesem Sonntagsgang erwartet. Das wünsche ich anderen Spaziergängern auch.

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