Für 180 Zugreisende wird Puttgarden zur Endstation

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Getränkeausgabe durch den ASB in der Vorhalle des Bahnhofsgebäudes.

FEHMARN - hö - Das Sturmtief „Xavier“, das Donnerstag über Norddeutschland hinwegzog, sorgte zwar für reichlich Regen auf Fehmarn, doch direkte sturmbedingte Auswirkungen gab es kaum. Einzig der Zugverkehr war betroffen.

Auf sämtlichen Strecken in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Teilen Mecklenburg-Vorpommerns herrschte Stillstand. Aufgrund umgestürzter Bäume und beschädigter Oberleitungen hatte die Deutsche Bahn den Zugverkehr eingestellt. Zum Leidwesen von 180 Reisenden, die mit dem IC aus Kopenhagen in Richtung Hamburg unterwegs waren. Für sie war gegen 15.30 Uhr in Puttgarden Endstation. Der Zug fuhr noch von der Fähre, im Bahnhof war Schluss.

Als sich abzeichnete, dass es für sie am gestrigen Tag nicht mehr weitergeht, denn einen Schienenersatzverkehr konnte die Bahn nicht einrichten, wurden gegen 18.30 Uhr Einsatzkräfte des ASB-Regionalverbandes Ostholstein aus Heiligenhafen und Burg sowie des DRK Göhl, Neustadt und Süsel alarmiert, um die „Gestrandeten“ vor Ort mit Getränken und einer warmen Mahlzeit zu versorgen.

Nach Angaben des Einsatzleiters Heinrich Klöpper aus Großenbrode waren rund 25 Helfer im Einsatz, wobei die Einsatzkräfte des DRK im Bereich des Stellwerks ihre Küche aufbauten, um dort eine warme Mahlzeit zu kochen. Gegen 20.45 Uhr sagte Klöpper, dass sich etwa 50 Reisende in Eigenregie um einen Weitertransport Richtung Süden gekümmert hätten. Den übrigen 130 Personen war angeboten worden, im Hotel „Dania“ in Puttgarden zu übernachten, um am nächsten Tag ihre Reise fortzusetzen.

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