Kann das Fehmarn-Pferde-Festival im Juni stattfinden? / Hinrich Köhlbrandt wartet noch ab

„Zur Not unter Auflagen“

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FRRV-Vorsitzender Hinrich Köhlbrandt (r.) hofft darauf, das Event noch starten zu können.

Fehmarn – lb – Auch der Reitsport ist von der Corona-Pandemie betroffen. Der CHIO in Aachen wurde bereits verlegt. Eine Absage des 100. Spring- und Dressurderbys in Hamburg - Klein Flottbek dürfte nur eine Frage der Zeit sein, da die Hansestadt ein generelles Veranstaltungsverbot bis zum 30. April verhängt hat. Ein dickes Fragezeichen steht aber auch hinter dem Fehmarn-Pferde-Festival vom 18. bis 21. Juni, wenngleich der veranstaltende Fehmarnsche Ringreiterverein das Event nicht vorschnell absagen will.

Die FT-Sportredaktion fragte einmal nach bei Hinrich Köhlbrandt, Vorsitzender des Fehmarnschen Ringreitervereins (FRRV). Am Freitag musste der FRRV-Chef schon das für Anfang Mai geplante Sandplatzturnier beim Pferdesportverband Schleswig-Holstein (PSH) aufgrund des Coronavirus absagen. Bezüglich des Fehmarn-Pferde-Festivals im Juni wolle der FRRV aber noch die Veranstaltungsbestimmungen abwarten. „Derzeit gehen wir noch davon aus, dass wir unser Turnier austragen können. Zur Not unter Auflagen. Uns ist es nur wichtig, unter welchen Bedingungen auch immer wir Reitsport und den Turniersport betreiben können“, kündigte Köhlbrandt an.

Denn die Auswirkungen der Corona-Pandemie bekommt die hiesige Reit- sportszene tagtäglich zu spüren. „Alle Reitsportbetriebe haben sich auf die Verhaltensregeln eingerichtet. Die Sportpferde werden in Gang gehalten und so trainiert, als würde es sportlich wieder losgehen. Hier warten alle auf eine Entscheidung“, so Köhlbrandt. Das touristische Reiten auf Fehmarn sei hingegen komplett auf null heruntergefahren. In der vereinseigenen Reithalle und dem dazugehörigen Außengelände finden zurzeit keine offiziellen Veranstaltungen statt. Das Training alleine oder maximal zu zweit könne in der Reithalle oder auf der Außenanlage jedoch durchgeführt werden, so der FRRV-Vorsitzende.

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