Scandlines: Rekordtransportergebnis

Zuwächse auf der Beltroute

Scandlines-Fähren auf der Route Puttgarden-Rødby.

ROSTOCK / FEHMARN (pl) • Die Reederei Scandlines schloss das Geschäftsjahr 2007 mit einem Rekordtransportergebnis ab. Deutliche Zuwächse wurden auch wieder auf der Route Puttgarden-Rødby verzeichnet.

Insgesamt transportierte das Unternehmen auf seinen 13 Fährverbindungen im letzten Jahr mehr als 20,5 Millionen Passagiere und 4,3 Millionen Pkw. Das sind 3,5 bzw. 3,7 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. Wachstumsmotor war zum wiederholten Male der Frachtverkehr. Hier konnte Scandlines das Transportaufkommen mit über 1,1 Millionen beförderten Lkw und Trailern um zehn Prozent steigern.

Auf den Linien zwischen Deutschland und Dänemark wurden von Januar bis Ende Dezember 2007 8,7 Millionen Passagiere (+4,5 %), mehr als 2,1 Millionen Pkw (+6,1 %) sowie 498 745 Lkw und Trailer (+11,1 %) transportiert.

Spitzenreiter bei den Zuwachsraten ist die Linie Rostock-Gedser. Mit der Beförderung von 1,6 Millionen Passagieren (+6,9 %), 294 387 Pkw (+15,2 %) und 110 947 Lkw (+8,4 %) erzielte Scandlines das bisher beste Ergebnis in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Linie.

Aber auch die leistungsstärkste Route der Reederei – Puttgarden-Rødby – legte insbesondere im Frachtbereich kräftig zu (+11,9 %).

Für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen dank der anhaltenden guten wirtschaftlichen Entwicklung im Ostseeraum sowie der Erweiterung des Schengenabkommens vor allem im Frachtbereich, mit weiteren Zuwachsraten im Kernmarkt der Reederei, den Linien zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden, aber auch auf den drei Linien in die baltischen Staaten sowie der neuen Frachtverbindung mit Finnland.

Zukünftig wird Scandlines sich auf die Stärkung des internationalen Liniennetzes im Ostseeraum konzentrieren. Im Herbst 2007 hat die Reederei hierfür die Weichen gestellt. Die neue Frachtverbindung zwischen Rostock und Hanko startete erfolgreich. Auf den Linien zwischen Rostock und Gedser sowie Rostock und Ventspils wurden die Abfahrtsfrequenzen und Kapazitäten deutlich erhöht.

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