Havarie im Fehmarnbelt / Kajütboot mit zwei Tauchern gekentert

Zwei Männer gerettet

FEHMARN - hö - Am Sonnabend gegen 13 Uhr musste das in Puttgarden stationierte Seenotrettungsboot „Emil Zimmermann“ zu einer Havarie in den Fehmarnbelt auslaufen. Zwei Taucher waren mit ihrem offenen Kajütboot gekentert, konnten nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aber unversehrt an Land gebracht werden.

Ereignet hatte sich der Notfall etwa vier Seemeilen nördlich Puttgarden. Die Besatzung eines Frachtschiffes hatte die Männer auf dem kieloben treibenden Motorboot gesichtet und einen Notruf abgesetzt.

Als erstes Schiff war die Segeljacht „Elfin“ beim Havaristen. Trotz ruppiger See sei es den Seglern gelungen, die beiden Schiffbrüchigen an Bord zu nehmen, so die DGzRS. Zum Unglücksort geeilt waren auch ein Rettungsschiff der dänischen Marineheimwehr und das Mehrzweckschiff „Scharhörn“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes. Die „Scharhörn“ barg das gekenterte Motorboot und brachte es an Land.

Christian Rathjen, Bootsführer der „Emil Zimmermann“, berichtete, dass die 51 und 53 Jahre alten Männer Neoprenanzüge trugen, nicht unterkühlt und unverletzt geblieben waren. Nach Aussage der beiden Taucher habe das Boot plötzlich Schlagseite bekommen und sei über das Heck vollgelaufen und gekentert, so Rathjen.

Rubriklistenbild: © fehmarn24/DGzRS

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