Ein Baby mit blauen Augen und rot-blonden Haare trinkt aus einer Babyflasche und schaut in die Kamera (Symbolbild).
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Wenn Säuglingen auf Kuhmilchbestandteile in der Muttermilch reagieren, ist laktosefreie Säuglingsmilch eine Alternative zur Muttermilch (Symbolbild).

Milcheiweißallergie oder Laktoseintoleranz?

Durchfall, Haut- und Atemprobleme: Wenn das Baby keine Muttermilch verträgt

Muttermilch ist die beste Nahrung für ein Baby und soll vor Allergien schützen. In seltenen Fällen ist es aber die Muttermilch selbst, die zu Allergien oder Unverträglichkeitsreaktionen führt. Welche Symptome darauf hindeuten.

Stuttgart – Muttermilch ist in den ersten Lebensmonaten die beste Nahrung für ein Baby und enthält alles, was die Kleinen in dieser Zeit brauchen. Es gibt aber Kinder, die die Muttermilch nicht vertragen. Sie reagieren entweder allergisch auf Kuhmilchbestandteile in der Muttermilch oder vertragen den Milchzuckergehalt nicht. Während sich die Milcheiweißallergie meist durch Hautsymptome bemerkbar macht, reagieren Babys bei einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) häufig mit Magen-Darm-Problemen.*

Hat der Arzt eine Kuhmilcheiweißallergie oder eine Laktoseintoleranz diagnostiziert, kann eine Ernährungsumstellung der Mutter helfen. Bessern sich die Beschwerden dadurch nicht, müssen Babys auf Spezialnahrung, sogenannte extensiv hydrolisierte Milch, umsteigen. Bei dieser Spezialmilch sind die Milcheiweiße so stark aufgespalten, dass es in der Regel zu keinen allergischen Reaktionen mehr kommt. In seltenen Fällen können mögliche Restallergene aber auch hier noch Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen, warnt die Deutsche Apotheker Zeitung. In diesem Fall sind Aminosäuren-Formelnahrungen, die aus kleinsten nicht allergen-wirkenden Eiweißen bestehen, eine weitere Option. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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