Internationaler Tag der Händehygiene

Ekel-Alarm: An diesen öffentlichen Plätzen lauern fiese Keime und Viren

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Besonders auf öffentlichen Toiletten tummeln sich viele Bakterien.

Eine Umfrage hat jetzt ergeben, dass sich nicht jeder Bundesbürger regelmäßig die Hände wäscht. Besonders an öffentlichen Plätzen drohen aber so fiese Keime.

Für 87 Prozent der Deutschen ist die Nutzung von öffentlichen Toiletten besonders unangenehm. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Internationalen Tags der Händehygiene am 5. Mai.

Rolltreppen, Geländer & Co.: An diesen öffentlichen Plätzen tummeln sich gefährliche Keime

Auf Platz zwei der Ekel-Skala stehen Haltegriffe in Bussen und Bahnen sowie Handläufe von Rolltreppen und Treppengeländern, gefolgt von Griffen von Einkaufswagen mit 37 Prozent und Tastaturen an Geldautomaten mit 28 Prozent.

Die KKH rät daher dringend zum regelmäßigen Händewaschen, um die Verbreitung von Viren und Bakterien zu vermeiden. Dem kommt aber längst nicht jeder nach: Laut Umfrage wäscht sich jeder Dritte nicht vor jeder Mahlzeit die Hände. Auch nach dem Nach-Hause-Kommen verzichten 33 Prozent der Befragten auf den Gang zum Waschbecken.

Häufiges Händewaschen nach der Toilette ist Pflicht

Immerhin: Nach dem Toilettengang wäscht sich nahezu jeder die Hände. Jeder Fünfte tut dies außerdem tagsüber mindestens einmal pro Stunde. Weitere Ergebnisse der Umfrage: Frauen ekeln sich durchgängig häufiger als Männer. Daher wundert es nicht, dass jede vierte Frau grundsätzlich Desinfektionstücher dabei hat, während nur sieben Prozent aller Männer ein solches Utensil mit sich führen.

"Es ist erwiesen, dass regelmäßiges und gründliches Händewaschen das Risiko senkt, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken", sagt Patric Stamm vom KKH-Serviceteam in München. Laut Experten sind 20 bis 30 Sekunden nötig, um alle Erreger abzuspülen.

So waschen Sie Ihre Hände richtig

Wasser allein reicht allerdings nicht: Mit Seife werden Schmutz und Mikroorganismen deutlich besser entfernt. Antibakterielle Zusätze sind zwar beispielsweise in Kliniken Pflicht, laut Experten im Alltag aber nicht nötig. Viel wichtiger ist es, sich die Hände gründlich zu waschen, auch zwischen den Fingern und an den Kuppen.

Die Wassertemperatur spielt Untersuchungen zufolge keine Rolle. Stamm empfiehlt allerdings, sich die Hände nach dem Waschen sorgfältig abzutrocknen, um den Mikroorganismen kein feuchtes Milieu zur Weiterverbreitung zu bieten.

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jp

Achtung: An diesen Stellen in der Wohnung wimmelt es nur so vor Keimen

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